Sunday, March 4, 2012

Erste Eindrücke

-Es ist kalt und schneit. Ich mag schnee und kälte nicht (bin wohl im falschen land ^^)
-Die Bussen in Sherbrooke: Teuer, rar und die Bushaltestellen haben keine Namen und man sieht die auch nicht. (Und  man muss genau 3.25 zahlen, oder mehr in Münzen, und die geben kein Geld zurück.)
-Ich wäre viel lieber im Labor als vorm Computer.
-Niemand da, da es Ferien sind.
-Das Bett macht komische geräusche
-Der Kühlschrank macht auch komische geräusche, besonders mitten in der Nacht.
-Die dusche hat eine sehr enge wasserstrahl
-Man muss die Treppe runter und hoch laufen um Tee zu machen
-Ich verstehe nix, was Leute im französisch reden. Sogar ohne Englisch kann ich eigeeeentlich mithilfe von verschiedenen Körperteilen und meinem Französisch halbwegs verständigen, und kann sehr viel verstehen, was geschrieben ist, dafür aber gar nichts, was gesagt wird. Mimimi.
-Mein Haut (ischt komisch und trocken und juckt)
-Meine neue, teure, speziell für Kanada gekaufte coole Tasche ist kaputt.  Und mein handcreme habe ich verloren.
-Werde mit eine japanerin zusammenarbeiten, die den Prof schon vor 3 wochen angeschrieben hat und sich mit dem Projekt seitdem beschäftigt hat. Wieso hat mir niemand gesagt, dass ich ihm anschreiben soll...mimimimi.
-Mein handy funktioniert hier nicht und anscheinend gibt es keine billige prepaid Simkarten, sondern nur verträge.
-Meine Nase blutet. Und meine hände.

Naja.

Also sachen die ich mag: (Die Liste ist iwie kürzer, eigentlich überwiegt es! Ich mag es hier!)

-Sportzentrum der Uni ist direkt neben dem Wohnheim (nicht wie bei uns "direkt neben dem wohnheim, aber lauf bitte jetzt 10 minuten durch schlecht beleuchtetes Wald", sondern direkt. Kostet für mich für ein Monat wohl 46 $, aber das ist echt wenig, da es den super ausgestatte Kardio und Gewichtsräume hat, anscheinend auch Kurse und eine persönliche Beratung ist da auch drin.
-Dass ich für mich alleine so ein riesiges Kühlschrank habe. ist doppelt so gross, wie der, den wir zu zweit haben.
-Die Küche ist riesig und hat alles, und es funktioniert auch alles.
-Die Leute sind voll freundlich und hilfsbereit.
-Mein Tisch und irgendwie...die Freiheit, dass ich kommen und gehen mag, wenn ich will in der AG.
-Ich mag auch eigentlich mein Zimmer...also es ist echt komplett ausgestattet, und viele Sachen die ich noch in 682 iwie dazukaufen musste, wie zB Kommode oder Bettwäsche sind alle da.
-Und hoffentlich wenn alle zurückkommen, wird es auch bisschen lebendiger.
-Anscheinend mache ich was richtig in meinem Projekt. Und der Prof ist sonst auch cool.
-Manchmal die einfache Genialität der Kanadier. Wie in Harter Vorlesung.
Problem: Ein Loch zwischen Zug und Platform. Lösung: Wir legen ein brett drüber.
Problem 2: Nur eine Garage und 2 Autos. Lösung: Wir stellen das zweite Auto in ein Zelt.
Problem 3: Es ist kalt und die Bussverbindung ist scheisse. Lösung: Wir machen Bushaltestellen mit 4 Wänden und Wifi. (Also es ist nicht direkt die Lösung, aber man muss sagen, dass hier haben fast alle ein Auto und der Stadt ist für Autos gemacht - riesige Parkplätze überall. Die Busse sind halt auch leer)

Und nicht-facebook-fotos:


Also das Krankenhaus und das Forschungsgebäude.

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