In eine woche werde ich wieder warm sein!
Also seit der letzte Woche war es hier letztendlich das was mir gefehlt hat - Leute!
Am Freitag hat mein contact person Laurence eine Wohnheimsparty organisiert, wo ich dann auch eingeladen wurde. War echt cool - im Keller des Wohnheimes gab es einen Billiard room mit entsprechend viel Bier und Schoko und Ahornsirup und Ahornbutter (das süsseste was man je probieren kann, aber richtig lecker) - war auch eine Studentin die ein Jahr in Mainz gewohnt hat und konnte Deutsch sprechen, war auch ein Typ der aus West-Kanada kommt und hier eine Famulatur macht und der hat es auch genossen mit mir Englisch zu sprechen.
Also viele haben mit mir Englisch gesprochen, über Europa und Medizinstudium...und natürlich sind betrunkene Medizinstudenten überall betrunkene Medizinstudenten, dh Witze über ADH und Hypoglykemia sind ein Muss. Was mich überrascht hat, das anscheinend sind viele Leute eingeschüchtert von mir (???) Hatte es irgendwie echt nie, besonders da ich als jemand die keine Landsprache spreche..naja. Irgendwannmal, wenn die Jungs viel Bier getrunken haben hatten die in der Tat genügend Tapferkeit gesammelt um mit mir zu reden. (Haben die mir selbst so gesagt). Jetzt wird es aber wieder mit dem schüchternen (nüchternen) "Salut, ca va?" begrenzt. -.- Na toll. Und wenn es geredet wird, dann voll respektvoll, ohne jegliche Witze fast Siezen und kA. Dude. Ich beisse nicht :D
Naja ein anderes Moment war, dass nach ein paar runden von Trinkspiel, von wegen, "Wer kann am schnellsten ne Flasche Bier trinken"hatten alle die Idee, "Hey, der eine kann voll gut Klavier spielen." Also hat der (nach etwa 2 l bier) voll profesionell, einfach ideal Walzer von Chopin gespielt. Not bad.
naja am Samstag...hatte ich vor Sherbrooke zu entdecken, bin aber eher im Bett geblieben und ein Buch gemütlich gelesen, bis es zu dem Abendessen mit dem Prof kam. Das war auch einfach...ohne Worte, so guuut einfach. Wir wurden von seiner Frau abgeholt, die hat uns vollgequatscht mit Geschichte von Kanada und ihre Kinder, und uns abgefragt, und über ihrer Mann geredet. Als wir einkamen, haben wir Tee getrunken und im Haus rumgeschaut - das sah echt wie in einem Museum aus, gebaut in 1850 und auch bis jetzt entsprechend dekoriert mit alten Tischen und Möbel und Tapeten und geheimen Gängen und Kammern.
Dann wurde uns alte, stinkende Farmer-klamotten gegeben und wir sind Schafbabys mit Milch füttern gegangen, und die Schafe und Kühe mit Heu gefüttert und Pferde mit Körner gefüttert. Also für ein Stadtkind wie ich war das eines der spannenendsten Erlebnissen meines lebens. Danach haben wir zusammen gekocht und Wein getrunken und frisch gemachten Käse gegessen, und bis spät in die Nacht geredet, und die haben uns Fotos gezeigt. War echt zauberhaftes Abend.
Damit war aber mein soziales Leben nicht zu ende, weil am Sonntag waren wir mit den zwei Laurence (ein mal Kontaktperson und zweites mal die LORE hier) im Park laufen und danach in eine voll süße Cafe mit leckeres Schoko (mal wieder) und Kuchen...haben über die Aufnahme im Medizinstudium geredet - also hier finde ich es schon die Kanadier ziemlich gemein. Da müssen die Studenten ein...wie ein Psychosoziales Parcour durchlaufen, wo Ziel vom jeden Station ist sie einfach möglichst viel Stressen. In manchen müssen die mit Schauspielen reden, die einen Koks-suchtiger spielen. reden, dann müssen die in Interviews über persönliche Details ihres Lebens reden, dann müssen die so einen Situation in Interview durchspielen wo sie immer zwischen zwei Möglichkeiten wählen...und es wird immer schlimmer (Man tötet dann immer ein paar Patienten).
Also es macht schon Sinn, so ein Test, aber da mag ich meinen TMS.
Naja und heute waren wir noch in einem Cafe mit viel Tee, wo ich eine seeehr lebendige und sehr spannende Interpretation von kanadischen Geschichte bekommen habe von der Lore. Wr haben auch über die IFMSA geredet und wie es in unseren Ländern geregelt wird... Wir haben geredet bis die Cafe uns rausgeworfen hat, weil die nach Hause gehen wollten.
Morgen ist dann noch ein gemeinsames Frühstück und abends ist hier anscheinend ein Massage-Praktikum für alle Physioterapeuten, dh alle die wollen kriegen eine Massage! Jaaa! :D
Morgen darf ich die Gummibärchen nicht vergessen. Sonst kriegt die Japanische Studentin sie nicht, da sie schon morgen heim fliegt. :(
Monday, March 26, 2012
Wednesday, March 21, 2012
Sherbrooke-Ottawa
Also die woche ist es irgendwie ein geschichtliches Wärmerekord in Sherbrooke, mit 23 Grad...ist es ziemlich cool.
Das Wochenende habe ich auch richtig cool in dem super-chilligen Ottawa verbracht, das so ein echtes....kanadisches Gefühl hat. Bin dann mit oft einfach offenem Mund durch sehr spektakuläre Museen und Kirchen und ruhende Strassen und Partygegend gelaufen und Ahornsirup-Tee getrunken (Ahornsirup tun sie überall rein, inkl. schoko, kekse, hühnchen, reis, tofu, muffins, kaffee, wein). Also Ottawa gehört jetzt zu meinen Lieblingstädten. Der Hostel war auch sehr dekadent, wobei obwohl die Gruppe von schreienden Kunstgeschichtestudentinnen, die zu 15-nt immer besoffen rumgesungen haben so bisschen gestört hat, hat man ja die im Schlafzimmer nicht mehr gehört und das Bier stank auch nur in der Küche und alles war gut. XD
Gab auch richtig viele coole Läden. da bin ich ein paar euro ärmer und ein paar oberteile reicher geworden, und auf dem Rückweg (5 h Bus) konnte ich auch so bisschen produktiv werden. Aber nur bisschen.
Naja. das Praktikum wird jetzt so bisschen stressiger, es gibt eigentlich so viel zu tun, als ob es 10 Praktikantinnen gäbe die für ein halbes Jahr hier bleiben. Naja. Was ich nicht schaffe, schaffe ich halt nicht, und irgendwie mache ich was gutes, da ich heute (wo ich dem Chefarzt von Kardiologie meine Ergebnisse vorstellen konnte) mich seeehr anstrengen musste, um nicht so auszusehen:
Naja. Irgendwie verstehe es das immer noch nicht, wieso jetzt die ein paar Grundschul-niveau excel tabellen, die ich so langsam (mit eine ausgewogene Mischung vom Facebook, chatten und im internet surfen) mache sooo besonders gut sind. Aber wer bin ich um das zu hinterfragen? Gut für mein Ego ist das bestimmt. ^^
Am Samstag sehe ich Kuhbabys! (Der prof hat einen Farm mit 3 neugeborene Kuhbabys. Freue mich voll irgendwie :D)
Sonst ist mein Leben hier nicht besonders spannend...Ach ja, habe heute den 1-Minute-Muffin probiert. Funktioniert in der Tat und kann man essen. Also ich fands lecker, ich weiss aber nicht ob jemand anders mir zustummen würde...
Und ich muss jetzt echt mal schlafen gehen. Ohne Scheiss ey. XD
Sonst ist mein Leben hier nicht besonders spannend...Ach ja, habe heute den 1-Minute-Muffin probiert. Funktioniert in der Tat und kann man essen. Also ich fands lecker, ich weiss aber nicht ob jemand anders mir zustummen würde...
Und ich muss jetzt echt mal schlafen gehen. Ohne Scheiss ey. XD
Saturday, March 17, 2012
Quebec-Sherbrooke
Also ich hatte kein bock/zeit zu schreiben...
Seitdem...war ich eine Wochenende mit der anderen austauschstudentin Yur(l)i aus Japan in Quebec. Der Hinweg hat 5 Stunden gedauert, da der Bus echt in jedeee kleine Dörfchen gehalten hat. War interessant, hat aber am Ende auch bisschen genervt. Quebec war echt arschkalt (-10), aber auch echt schön. Der Altstadt mit dem rest für Touristen interessanten Teilen ist auf einem hohen Berg, also bisschen Sport war auch in dem Wochenende drin. Der Hostel war auch mitten im Altstadt (und billig und mit frühstück, echt ein super deal).
Also der Erste Tag war voll mit kanadischen Nationalessen Poutine (Pommes mit Käse und Bratsauce...klingt eklig ist aber echt lecker), und dann einfach rumlaufen in dem wunderschönen Quebec...und am Ende in einem echten Diner essen, wo man für 20$ so ein riesiges Portion gekriegt hat, dass ich nur eta 1/3 geschafft habe...
Am Sonntag war nur ein Museum drin, das war aber cool - ich muss ehrlich sagen, ich hatte keine Ahnung über die geschichte vom Kanada. Und jetzt schon! Der Museum war nicht wirklich gross, sondern...genau richtig. Interessant und klein genug, um echt alles anschauen zu können ohne die New Yorker gefühl "Ich...muss...alles...anschauen"*zusammenfalllen an der Treppe*
Danach noch kurz in ein National-essen Market reingehüpft, da ein leckeres Hotdog gegessen und zurück 5 h gefahren...ne nur 3, da es ein express-bus war der nur einmal in drummondville gehalten ist.
Naja der Praktikum war noch mehr chillig, da der Professor (=Chef) die woche im Paris war, und ich habe dann entsprechend...also ich habe ein paar mal echt spät gebliebe (nach 5 erst gegangen), dann war ich aber fertig mit allem was ich wollte und habe mehr im internet gechillt als gearbeitet. Bin auch immer früh gegngen, um so bisschen den Stadt zu erkundigen.
Also Sherbrooke...ist hässlich. Tut mir leid. ist echt so. Der ist einfach hässlich. Und alles macht um 5 zu.
Also an einem Tag bin ich nach Bishop's University gefahren - ein englisches College, gebaut nach Oxford. Sieht auch echt nach so einem fake-Oxford aus. Die Schulfarbe ist lila, und die ganzen Souvenire und Uniformen sind auch lila. Voll lustig. Hatte aber auch eine echt schöne anglikanische Kirche.
An anderem tag bin ich auf den Hauptcampus von Université Sherbrooke gefahren, das Buchladen und Kunstgallerie hatten aber schon knapp zu :( Also...es sieht auch nicht wirklich so schön aus wie Heidelberg, ist aber viel praktischer. Die haben auch Unter-erdetunneln, die verschiedene Gebäude verbinden, Supermarket, Friseur und insegesamt irgendwie eine voll gemütliche atmosphere.
Und noch an einem Tag war ich in einem riesigem Einkaufszentrum - wobei hingefahren bin mit einem Express bus, der ein altes Schulbus war. :D War lustig. Zitat von Yuri war "Wie in Kenya".
habe eine coole Mappe gekauft, dass man 360 Grad umdrehen kann und ein Bikini teil, das ich schon längst gesucht habe.
Da kam auch der Professor zurück und war voll beeindruckt mit meinem Arbeit. Fand ich auch irgendwie lustig...aber ok. XD Der hat auch uns eingeladen zu seinem Farm am nächsten Samstag. Wird bestimmt spannend.
Und an einem Tag habe ich gewaschen. Voll cool waschmaschinen in eigenem Keller zu haben! Will auch!
Und jetzt bin ich in Ottawa :D Ist cool hier.
Seitdem...war ich eine Wochenende mit der anderen austauschstudentin Yur(l)i aus Japan in Quebec. Der Hinweg hat 5 Stunden gedauert, da der Bus echt in jedeee kleine Dörfchen gehalten hat. War interessant, hat aber am Ende auch bisschen genervt. Quebec war echt arschkalt (-10), aber auch echt schön. Der Altstadt mit dem rest für Touristen interessanten Teilen ist auf einem hohen Berg, also bisschen Sport war auch in dem Wochenende drin. Der Hostel war auch mitten im Altstadt (und billig und mit frühstück, echt ein super deal).
Also der Erste Tag war voll mit kanadischen Nationalessen Poutine (Pommes mit Käse und Bratsauce...klingt eklig ist aber echt lecker), und dann einfach rumlaufen in dem wunderschönen Quebec...und am Ende in einem echten Diner essen, wo man für 20$ so ein riesiges Portion gekriegt hat, dass ich nur eta 1/3 geschafft habe...
Am Sonntag war nur ein Museum drin, das war aber cool - ich muss ehrlich sagen, ich hatte keine Ahnung über die geschichte vom Kanada. Und jetzt schon! Der Museum war nicht wirklich gross, sondern...genau richtig. Interessant und klein genug, um echt alles anschauen zu können ohne die New Yorker gefühl "Ich...muss...alles...anschauen"*zusammenfalllen an der Treppe*
Danach noch kurz in ein National-essen Market reingehüpft, da ein leckeres Hotdog gegessen und zurück 5 h gefahren...ne nur 3, da es ein express-bus war der nur einmal in drummondville gehalten ist.
Naja der Praktikum war noch mehr chillig, da der Professor (=Chef) die woche im Paris war, und ich habe dann entsprechend...also ich habe ein paar mal echt spät gebliebe (nach 5 erst gegangen), dann war ich aber fertig mit allem was ich wollte und habe mehr im internet gechillt als gearbeitet. Bin auch immer früh gegngen, um so bisschen den Stadt zu erkundigen.
Also Sherbrooke...ist hässlich. Tut mir leid. ist echt so. Der ist einfach hässlich. Und alles macht um 5 zu.
Also an einem Tag bin ich nach Bishop's University gefahren - ein englisches College, gebaut nach Oxford. Sieht auch echt nach so einem fake-Oxford aus. Die Schulfarbe ist lila, und die ganzen Souvenire und Uniformen sind auch lila. Voll lustig. Hatte aber auch eine echt schöne anglikanische Kirche.
An anderem tag bin ich auf den Hauptcampus von Université Sherbrooke gefahren, das Buchladen und Kunstgallerie hatten aber schon knapp zu :( Also...es sieht auch nicht wirklich so schön aus wie Heidelberg, ist aber viel praktischer. Die haben auch Unter-erdetunneln, die verschiedene Gebäude verbinden, Supermarket, Friseur und insegesamt irgendwie eine voll gemütliche atmosphere.
Und noch an einem Tag war ich in einem riesigem Einkaufszentrum - wobei hingefahren bin mit einem Express bus, der ein altes Schulbus war. :D War lustig. Zitat von Yuri war "Wie in Kenya".
habe eine coole Mappe gekauft, dass man 360 Grad umdrehen kann und ein Bikini teil, das ich schon längst gesucht habe.
Da kam auch der Professor zurück und war voll beeindruckt mit meinem Arbeit. Fand ich auch irgendwie lustig...aber ok. XD Der hat auch uns eingeladen zu seinem Farm am nächsten Samstag. Wird bestimmt spannend.
Und an einem Tag habe ich gewaschen. Voll cool waschmaschinen in eigenem Keller zu haben! Will auch!
Und jetzt bin ich in Ottawa :D Ist cool hier.
Wednesday, March 7, 2012
no comment. aber der hostel war cool.
Und mein kleines süsses zimmer. Naja süß ist es nicht wirklich ^^.
Sunday, March 4, 2012
Montreal
Also das Wochenende war ich im Montreal...also man muss sagen, dass nach NY es kann gut sein, dass ich so bisschen "desensibiliert"wurde...weil ich glaube nur wenige grossstädte so geil sein können wir New York. Und Montreal...also es hatte kein so richtiges Grossstadt-Gefühl. Man sieht immer wieder süße kleine Kirchen, es gibt immer nur wenige Leute auf den Strassen (nicht so creepily leer, sondern einfach nur ein Paar), um 6 machen alle Laden zu und es gibt auch nicht wirklich so viele hohe Gebäuden.
Ich habe es auch nicht wirklich gut durchgeplant und es war kalt und ohne meine coole Reisetasche wars auch schwierig. Und ich hatte eigentlich nur etwas mehr als 24 h da -da bis ich da angekommen bin, war es schon 1, bis ich mein Hostel gefunden habe war es schon 2 (der Hostel war richtig cool...gemütlich und modern gleichzeitig).
Und ich hatte tierisch Hunger und nebenbei war ein Cafe, das laut meinem Reiseguide billig und cool war. War es auch (also billig nicht besonders, aber dafür dass es im Altstadt ist und in der tat eine coolstes Cafes ist, wo ich je gewesen bin...war es ganz passend. Also ich habe ein "einfaches" Pfannkuchen mit Schinken und Käse bestellt...also ich habe noch nie gesehen, dass man es so serviert, besonders das Körbchen aus Gurken, wo sie Salat reingemacht haben, war einfach genial.
Naja, dann bin ich so bisschen ohne Plan (auch wenn mit Plan) durch die Altstadt gelaufen, Souvenire angeschaut, in Kirchen reingegangen. hab noch bei eine überlegt, weil es 5 $ gekostet hat, es war aber...also es war farbig innen drin. habe es auch noch nie gesehen, dass die Kirche echt einfach farbig inen drin ist, und mit richtig vielen Lichteffekten.
Habe überlegt in Science Museum reinzugehen, dachte, dass mir genügt mal das in New York. Habe auch den Sugar Shack probiert - heisses Maple Sirup wird auf Schnee gegossen und auf einem Stäbchen zusammengerollt. man kriegt ein Diabetes typ 2 - Lolli.
Wurde dann fast getötet vom schnee, das plötzlich knapp 5 cm vor mir von einem hohen Dach runtergefallen ist. Und naja, dann war es schon 5, und alle Museen haben zugemacht, also bin ich einfach richtung Stadtzentrum gelaufen...also ich hatte ziemlich Glück, da ich auf den Chinatown zugestossen bin (mal wieder, nicht zu vergleichen mit dem vom New York...klein und süß), und dann (mithilfe eine Karte aber) in das internationale Stadtteil mit Hochhäusern, zwei schöne Kirchen, viele betrunkene Hockerfans und die Einkaufsstrasse (die aber auch direkt zugemacht hat :( - also habe ich eine billige made in china Tasche aus dem Ubahn gekauft)
Naja, dann war es schon dunkel und spät und ich war voll müde und bin dann zu meinem Hostel gegangen und da mit kostenlosem Tee und Wifi gechillt. Schlafen konnte ich iwie nur sehr schlecht, erst weil ich glaube, ich zu aufgedreht war, und dann kam mein Zimmernachbar, und hat geschnarcht. Geschnarcht heist aber nix. Es war als ob der durch 5 l schleim geatmet hat, und dass noch durch Mikro. War super laut, super eklig und...naja. Ich glaube, ich habe geträumt, dass der vom apnoe stirbt oder so. Mein Unterbewusstsein ist ziemlich gemein.
Naja, dafür früh aufgewacht, im hostel (organisch und vegetarianisch) gefrühstückt, und dann mti einem sehr genauen Plan erst nach Biosphere (ein Ökologie-Museum innerhalb eines Golfballähnlichen riesigen Metallgerüstes). Da ist mein Fotokamera gestorben. (Finde den Logikfehler - "das Akku hat schon 2 Wochen ausgehalten, es haltet bestimmt noch 2 Tage aus") . Dann bin ich zu dem Olümpiastadion gefahren und mich sogar getraut mit dem Funikular 175 hohen Turm hochzufahren. Die Sicht auf Montreal war so geil, dass ich ein Foto mit meinem Laptop gemacht habe.
Ich habe es auch nicht wirklich gut durchgeplant und es war kalt und ohne meine coole Reisetasche wars auch schwierig. Und ich hatte eigentlich nur etwas mehr als 24 h da -da bis ich da angekommen bin, war es schon 1, bis ich mein Hostel gefunden habe war es schon 2 (der Hostel war richtig cool...gemütlich und modern gleichzeitig).
Und ich hatte tierisch Hunger und nebenbei war ein Cafe, das laut meinem Reiseguide billig und cool war. War es auch (also billig nicht besonders, aber dafür dass es im Altstadt ist und in der tat eine coolstes Cafes ist, wo ich je gewesen bin...war es ganz passend. Also ich habe ein "einfaches" Pfannkuchen mit Schinken und Käse bestellt...also ich habe noch nie gesehen, dass man es so serviert, besonders das Körbchen aus Gurken, wo sie Salat reingemacht haben, war einfach genial.
Naja, dann bin ich so bisschen ohne Plan (auch wenn mit Plan) durch die Altstadt gelaufen, Souvenire angeschaut, in Kirchen reingegangen. hab noch bei eine überlegt, weil es 5 $ gekostet hat, es war aber...also es war farbig innen drin. habe es auch noch nie gesehen, dass die Kirche echt einfach farbig inen drin ist, und mit richtig vielen Lichteffekten.
Habe überlegt in Science Museum reinzugehen, dachte, dass mir genügt mal das in New York. Habe auch den Sugar Shack probiert - heisses Maple Sirup wird auf Schnee gegossen und auf einem Stäbchen zusammengerollt. man kriegt ein Diabetes typ 2 - Lolli.
Wurde dann fast getötet vom schnee, das plötzlich knapp 5 cm vor mir von einem hohen Dach runtergefallen ist. Und naja, dann war es schon 5, und alle Museen haben zugemacht, also bin ich einfach richtung Stadtzentrum gelaufen...also ich hatte ziemlich Glück, da ich auf den Chinatown zugestossen bin (mal wieder, nicht zu vergleichen mit dem vom New York...klein und süß), und dann (mithilfe eine Karte aber) in das internationale Stadtteil mit Hochhäusern, zwei schöne Kirchen, viele betrunkene Hockerfans und die Einkaufsstrasse (die aber auch direkt zugemacht hat :( - also habe ich eine billige made in china Tasche aus dem Ubahn gekauft)
Naja, dann war es schon dunkel und spät und ich war voll müde und bin dann zu meinem Hostel gegangen und da mit kostenlosem Tee und Wifi gechillt. Schlafen konnte ich iwie nur sehr schlecht, erst weil ich glaube, ich zu aufgedreht war, und dann kam mein Zimmernachbar, und hat geschnarcht. Geschnarcht heist aber nix. Es war als ob der durch 5 l schleim geatmet hat, und dass noch durch Mikro. War super laut, super eklig und...naja. Ich glaube, ich habe geträumt, dass der vom apnoe stirbt oder so. Mein Unterbewusstsein ist ziemlich gemein.
Naja, dafür früh aufgewacht, im hostel (organisch und vegetarianisch) gefrühstückt, und dann mti einem sehr genauen Plan erst nach Biosphere (ein Ökologie-Museum innerhalb eines Golfballähnlichen riesigen Metallgerüstes). Da ist mein Fotokamera gestorben. (Finde den Logikfehler - "das Akku hat schon 2 Wochen ausgehalten, es haltet bestimmt noch 2 Tage aus") . Dann bin ich zu dem Olümpiastadion gefahren und mich sogar getraut mit dem Funikular 175 hohen Turm hochzufahren. Die Sicht auf Montreal war so geil, dass ich ein Foto mit meinem Laptop gemacht habe.
Naja, wer doof ist, ist halt doof. :(
Dann gab es noch einen ziemlich coolen Tour durch das ganze Stadium (der Tourguide war voll jung, und hat ziemlich viele solche Sätze gebracht wie, "So the pool ist 15 m deep, so you can see that it is indeed very....*denkpause* deep."
Dann war ich in dem Biodome, das war erst der olümpische Velodrom, jetzt ist aber ein riesiges Zoo, wobei es jetzt in 4 geteilt ist, jede Teil hat einen genauen Klima von einem Land, inklusive die Pflanzen und Tiere laufen da ohne Käfige rum. Habe auch die Pinguin-fütterung gesehen und danach musste ich meinen ganzen Willen einbringen, um nicht ein Penguin-Kuscheltier kaufen. Für alle den ich kenne. Also tut mir Leid, leute, ihr werdet leider keine Penguin-Kuscheltiere kriegen. Waren teuer, besonders wenn man 10 davon kauft. Und gross.
Eigentlich hatte ich noch vor auf Mont Royal zu klettern, es war aber schon 4, es war kalt, ich war müde ich musste bald den Bus nehmen, weil sonst würde ich keinen Bus in Sherbrooke kriegen, und ich habe auch geschafft meine Metro-tageskarte in meine jeanstasche kaputtzumachen.
Also bin jetzt heim. Und gehe schlafen. Ischt kaaaalt. Mein kamera muss sich erst laden, dann gibts fotos.
Erste Eindrücke
-Es ist kalt und schneit. Ich mag schnee und kälte nicht (bin wohl im falschen land ^^)
-Die Bussen in Sherbrooke: Teuer, rar und die Bushaltestellen haben keine Namen und man sieht die auch nicht. (Und man muss genau 3.25 zahlen, oder mehr in Münzen, und die geben kein Geld zurück.)
-Ich wäre viel lieber im Labor als vorm Computer.
-Niemand da, da es Ferien sind.
-Das Bett macht komische geräusche
-Der Kühlschrank macht auch komische geräusche, besonders mitten in der Nacht.
-Die dusche hat eine sehr enge wasserstrahl
-Man muss die Treppe runter und hoch laufen um Tee zu machen
-Ich verstehe nix, was Leute im französisch reden. Sogar ohne Englisch kann ich eigeeeentlich mithilfe von verschiedenen Körperteilen und meinem Französisch halbwegs verständigen, und kann sehr viel verstehen, was geschrieben ist, dafür aber gar nichts, was gesagt wird. Mimimi.
-Mein Haut (ischt komisch und trocken und juckt)
-Meine neue, teure, speziell für Kanada gekaufte coole Tasche ist kaputt. Und mein handcreme habe ich verloren.
-Werde mit eine japanerin zusammenarbeiten, die den Prof schon vor 3 wochen angeschrieben hat und sich mit dem Projekt seitdem beschäftigt hat. Wieso hat mir niemand gesagt, dass ich ihm anschreiben soll...mimimimi.
-Mein handy funktioniert hier nicht und anscheinend gibt es keine billige prepaid Simkarten, sondern nur verträge.
-Meine Nase blutet. Und meine hände.
Naja.
Also sachen die ich mag: (Die Liste ist iwie kürzer, eigentlich überwiegt es! Ich mag es hier!)
-Sportzentrum der Uni ist direkt neben dem Wohnheim (nicht wie bei uns "direkt neben dem wohnheim, aber lauf bitte jetzt 10 minuten durch schlecht beleuchtetes Wald", sondern direkt. Kostet für mich für ein Monat wohl 46 $, aber das ist echt wenig, da es den super ausgestatte Kardio und Gewichtsräume hat, anscheinend auch Kurse und eine persönliche Beratung ist da auch drin.
-Dass ich für mich alleine so ein riesiges Kühlschrank habe. ist doppelt so gross, wie der, den wir zu zweit haben.
-Die Küche ist riesig und hat alles, und es funktioniert auch alles.
-Die Leute sind voll freundlich und hilfsbereit.
-Mein Tisch und irgendwie...die Freiheit, dass ich kommen und gehen mag, wenn ich will in der AG.
-Ich mag auch eigentlich mein Zimmer...also es ist echt komplett ausgestattet, und viele Sachen die ich noch in 682 iwie dazukaufen musste, wie zB Kommode oder Bettwäsche sind alle da.
-Und hoffentlich wenn alle zurückkommen, wird es auch bisschen lebendiger.
-Anscheinend mache ich was richtig in meinem Projekt. Und der Prof ist sonst auch cool.
-Manchmal die einfache Genialität der Kanadier. Wie in Harter Vorlesung.
Problem: Ein Loch zwischen Zug und Platform. Lösung: Wir legen ein brett drüber.
Problem 2: Nur eine Garage und 2 Autos. Lösung: Wir stellen das zweite Auto in ein Zelt.
Problem 3: Es ist kalt und die Bussverbindung ist scheisse. Lösung: Wir machen Bushaltestellen mit 4 Wänden und Wifi. (Also es ist nicht direkt die Lösung, aber man muss sagen, dass hier haben fast alle ein Auto und der Stadt ist für Autos gemacht - riesige Parkplätze überall. Die Busse sind halt auch leer)
Und nicht-facebook-fotos:
Also das Krankenhaus und das Forschungsgebäude.
-Die Bussen in Sherbrooke: Teuer, rar und die Bushaltestellen haben keine Namen und man sieht die auch nicht. (Und man muss genau 3.25 zahlen, oder mehr in Münzen, und die geben kein Geld zurück.)
-Ich wäre viel lieber im Labor als vorm Computer.
-Niemand da, da es Ferien sind.
-Das Bett macht komische geräusche
-Der Kühlschrank macht auch komische geräusche, besonders mitten in der Nacht.
-Die dusche hat eine sehr enge wasserstrahl
-Man muss die Treppe runter und hoch laufen um Tee zu machen
-Ich verstehe nix, was Leute im französisch reden. Sogar ohne Englisch kann ich eigeeeentlich mithilfe von verschiedenen Körperteilen und meinem Französisch halbwegs verständigen, und kann sehr viel verstehen, was geschrieben ist, dafür aber gar nichts, was gesagt wird. Mimimi.
-Mein Haut (ischt komisch und trocken und juckt)
-Meine neue, teure, speziell für Kanada gekaufte coole Tasche ist kaputt. Und mein handcreme habe ich verloren.
-Werde mit eine japanerin zusammenarbeiten, die den Prof schon vor 3 wochen angeschrieben hat und sich mit dem Projekt seitdem beschäftigt hat. Wieso hat mir niemand gesagt, dass ich ihm anschreiben soll...mimimimi.
-Mein handy funktioniert hier nicht und anscheinend gibt es keine billige prepaid Simkarten, sondern nur verträge.
-Meine Nase blutet. Und meine hände.
Naja.
Also sachen die ich mag: (Die Liste ist iwie kürzer, eigentlich überwiegt es! Ich mag es hier!)
-Sportzentrum der Uni ist direkt neben dem Wohnheim (nicht wie bei uns "direkt neben dem wohnheim, aber lauf bitte jetzt 10 minuten durch schlecht beleuchtetes Wald", sondern direkt. Kostet für mich für ein Monat wohl 46 $, aber das ist echt wenig, da es den super ausgestatte Kardio und Gewichtsräume hat, anscheinend auch Kurse und eine persönliche Beratung ist da auch drin.
-Dass ich für mich alleine so ein riesiges Kühlschrank habe. ist doppelt so gross, wie der, den wir zu zweit haben.
-Die Küche ist riesig und hat alles, und es funktioniert auch alles.
-Die Leute sind voll freundlich und hilfsbereit.
-Mein Tisch und irgendwie...die Freiheit, dass ich kommen und gehen mag, wenn ich will in der AG.
-Ich mag auch eigentlich mein Zimmer...also es ist echt komplett ausgestattet, und viele Sachen die ich noch in 682 iwie dazukaufen musste, wie zB Kommode oder Bettwäsche sind alle da.
-Und hoffentlich wenn alle zurückkommen, wird es auch bisschen lebendiger.
-Anscheinend mache ich was richtig in meinem Projekt. Und der Prof ist sonst auch cool.
-Manchmal die einfache Genialität der Kanadier. Wie in Harter Vorlesung.
Problem: Ein Loch zwischen Zug und Platform. Lösung: Wir legen ein brett drüber.
Problem 2: Nur eine Garage und 2 Autos. Lösung: Wir stellen das zweite Auto in ein Zelt.
Problem 3: Es ist kalt und die Bussverbindung ist scheisse. Lösung: Wir machen Bushaltestellen mit 4 Wänden und Wifi. (Also es ist nicht direkt die Lösung, aber man muss sagen, dass hier haben fast alle ein Auto und der Stadt ist für Autos gemacht - riesige Parkplätze überall. Die Busse sind halt auch leer)
Also das Krankenhaus und das Forschungsgebäude.
Thursday, March 1, 2012
Dah Praktikum
Also niemand wusste so genau, wann und wo hingehen muss, aber nach bisschen Internetrescherchieren wurde ich durch einen wirklichen Schneesturm (hier ist übrigens -15 und so um die 50 cm Schnee) 400 meter in einen Forschugnszentrum gebracht. Da Laurence ein Tutorium um 8.30 hatte, war das entsprechend 8.15 und in dem Haus war nur ein Sicherheits-mann da. Der hat aber den Professor angerufen, der gemeint hat, dass der erst um 11 kommen wird. Also habe ich noch schnell den einen Artikel durchgelesen und zurückgekommen.
Also, ich habe einen Tisch in einem Büro, finde ich ziemlich cool. Der Prof ist wirklich nett ( war für 3 Monate in Heidelberg), will auch unbedingt sein Deutsch und Russisch üben, vergisst aber immer wieder, dass ich fast kein Französisch spreche und sagt dann immer wieder ein längeres Satz, und ich muss nur doof schauen.
Der hat mich auch zu einem Kolloquim teilgenommen, wo eine Studentin ihre Masterarbeit vorgestellt hat, und zu einem Skype-Journalclub.
Wobei ich finde die Themen eigentlich ziemlich witzig. Also die Masterarbeit wird ein vergleich sein - Sie haben einen interdisziplinären Adipositaszentrum gegründet, wo die Patienten gleichzeitig Magenband Op's und Innere betreuung kriegen, und es wird die objektiven Erfolge und die subjektiven Meinungen von Patienten, die in separaten Zentren und in dem neuen Zentrum sind. (Hey, das war alles auf französisch und das habe ich sogar selbstständig verstanden! Bevor ich eingeschlafen bin..)
Der Journal club war aber so LOL einfach. Also in elektronischen Datenbanken von Hausärzten gibt es ein System von "Problem Lists", wo der Arzt eine Liste von Vordiagnosen reinstellt und ein Programm erinnert ihm immer dann, was gemacht werden soll. So von wegen "Ihr Patient hat Diabetes und es soll bald wieder Hb1ac gemessen werden". Oder "Patient hat kein Milz und muss eine neue Impfung kriegen". Wurde auch natürlich mit eine Studie überprüft, dass die Patienten mit den Problemlisten eine bessere Versorgung gekriegt hatten. Also soweit so gut. Das Problem ist, dass die Ärzte es oft vergessen oder ignorieren, die Problem Lists zu vervollständigen.
Man hat dann halt eine Programm gemacht, dass die Daten analysiert, und wenn es halt "Insulin" oder "Metformin"sieht, dann schlägt sie dem Arzt vor, dass der soll mal Diabetes im Problemlist reinnehmen. Und dann hat man untersucht, ob es hilft den Ärzten zu erinnern die Problemlisten zu vervollständigen. Und daraus hatte man eine Publikation gemacht, worüber man ein eine halbe Stunde geredet hat. Ich war schon so bisschen "Doh, wenn man erinnert wird, wird es wohl was bringen." Aber vielleicht bin ich einfach noch nicht in das ganze Evidenzbasierte Medizin so richtig reingekommen.
Also, mein projekt, so weit ich es verstanden habe, wird sein - die Arbeitsgruppe macht programme, die elektronische Datenbanken in Krankenhäusern vervollständigen dadurch, dass die automatisch anonymisierte Statistiken wie Diagnosen, Krankenhausverweilsdauer, Beruf, Medikamente, OP's, Untersuchungen zusammenfassen und so die medizinische retrospektive Doktorarbeiten eigentlich sinnlos machen :D. Die haben es u.a bei Herzinsuffizienz getestet, und die Krankenhäuser die auf Betreuunung von Patienten mit Herzinsuffizienz spezialisieren haben dann das Programm installiert und es wurde jetzt von 30 Kliniken in 3 Jahren 12 000 Patientendaten gesammelt. Meine Aufgabe wird dann sein, wenn ich es schaffe mich reinzulesen und das Datenbank zu erlernen, soweit ich es verstanden habe, Methoden und Hauptpunkte auszudenken, was man mit Daten machen kann, um irgendwie die beste Therapie für verschiedene Patientengruppen rauszufinden. Naja, mal schauen was daraus wird. Am Montag sollte noch eine japanische Austauschstudentin kommen, die dann mit mir auf demselben Projekt arbeiten wird.
Also alle sind wirklich nett, die Informatiker haben alles gemacht, damit ich Internet und Strom an meinem arbeitsplatz kriege und eine Frau hat mich su dem Supermarket gefahren. Nächste Woche sind aber Ferien hier, also es ist fast leer hier. Fotos...kommen bald...vielleicht. Oder auch nicht.
Also, ich habe einen Tisch in einem Büro, finde ich ziemlich cool. Der Prof ist wirklich nett ( war für 3 Monate in Heidelberg), will auch unbedingt sein Deutsch und Russisch üben, vergisst aber immer wieder, dass ich fast kein Französisch spreche und sagt dann immer wieder ein längeres Satz, und ich muss nur doof schauen.
Der hat mich auch zu einem Kolloquim teilgenommen, wo eine Studentin ihre Masterarbeit vorgestellt hat, und zu einem Skype-Journalclub.
Wobei ich finde die Themen eigentlich ziemlich witzig. Also die Masterarbeit wird ein vergleich sein - Sie haben einen interdisziplinären Adipositaszentrum gegründet, wo die Patienten gleichzeitig Magenband Op's und Innere betreuung kriegen, und es wird die objektiven Erfolge und die subjektiven Meinungen von Patienten, die in separaten Zentren und in dem neuen Zentrum sind. (Hey, das war alles auf französisch und das habe ich sogar selbstständig verstanden! Bevor ich eingeschlafen bin..)
Der Journal club war aber so LOL einfach. Also in elektronischen Datenbanken von Hausärzten gibt es ein System von "Problem Lists", wo der Arzt eine Liste von Vordiagnosen reinstellt und ein Programm erinnert ihm immer dann, was gemacht werden soll. So von wegen "Ihr Patient hat Diabetes und es soll bald wieder Hb1ac gemessen werden". Oder "Patient hat kein Milz und muss eine neue Impfung kriegen". Wurde auch natürlich mit eine Studie überprüft, dass die Patienten mit den Problemlisten eine bessere Versorgung gekriegt hatten. Also soweit so gut. Das Problem ist, dass die Ärzte es oft vergessen oder ignorieren, die Problem Lists zu vervollständigen.
Man hat dann halt eine Programm gemacht, dass die Daten analysiert, und wenn es halt "Insulin" oder "Metformin"sieht, dann schlägt sie dem Arzt vor, dass der soll mal Diabetes im Problemlist reinnehmen. Und dann hat man untersucht, ob es hilft den Ärzten zu erinnern die Problemlisten zu vervollständigen. Und daraus hatte man eine Publikation gemacht, worüber man ein eine halbe Stunde geredet hat. Ich war schon so bisschen "Doh, wenn man erinnert wird, wird es wohl was bringen." Aber vielleicht bin ich einfach noch nicht in das ganze Evidenzbasierte Medizin so richtig reingekommen.
Also, mein projekt, so weit ich es verstanden habe, wird sein - die Arbeitsgruppe macht programme, die elektronische Datenbanken in Krankenhäusern vervollständigen dadurch, dass die automatisch anonymisierte Statistiken wie Diagnosen, Krankenhausverweilsdauer, Beruf, Medikamente, OP's, Untersuchungen zusammenfassen und so die medizinische retrospektive Doktorarbeiten eigentlich sinnlos machen :D. Die haben es u.a bei Herzinsuffizienz getestet, und die Krankenhäuser die auf Betreuunung von Patienten mit Herzinsuffizienz spezialisieren haben dann das Programm installiert und es wurde jetzt von 30 Kliniken in 3 Jahren 12 000 Patientendaten gesammelt. Meine Aufgabe wird dann sein, wenn ich es schaffe mich reinzulesen und das Datenbank zu erlernen, soweit ich es verstanden habe, Methoden und Hauptpunkte auszudenken, was man mit Daten machen kann, um irgendwie die beste Therapie für verschiedene Patientengruppen rauszufinden. Naja, mal schauen was daraus wird. Am Montag sollte noch eine japanische Austauschstudentin kommen, die dann mit mir auf demselben Projekt arbeiten wird.
Also alle sind wirklich nett, die Informatiker haben alles gemacht, damit ich Internet und Strom an meinem arbeitsplatz kriege und eine Frau hat mich su dem Supermarket gefahren. Nächste Woche sind aber Ferien hier, also es ist fast leer hier. Fotos...kommen bald...vielleicht. Oder auch nicht.
Sherbrooke
Vom Busstation in Sherbrooke wurde ich von Elyse (mit Auto, voll gut) abgeholt, die Lore in Sherbrooke, die aber trotzdem irgendwie nach Ghana fährt nach GA, und im Wohnheim von Laurence und ihr 4 Freunde, die mein Koffer nach oben geschleppt haben, mir ein Kuchen gebacken und ein Schild an der Tür gemalt haben. Also alle waren echt so super-freundlich. Sie haben für mich Geschir gesammelt, und mir Kleideraufhänger und verlängerungsskabel ausgeliehen und mein Kühlschrank mit Essen aufgestockt. Da kriege ich irgendwie schlechtes Gewissen, wie ich mit meinem Incoming umgegangen bin...
Also ich wohne irgendwie in einer kanadische Kopie von Heidelberg. Irgendwie Creepy. Also, Sherbrooke ist ein Stadt mit 150 tausend bewohner, davon 40 tausend Stundenten. (Anscheinend ist es im Sommer, wo kanadier 3-4 Monate vorlesungsfrei haben ausgestorben). Die Uni ist auf zwei Campusen aufgeteilt, wobei das bisschen unterschiedlich vom Heidelberg - Nur Medizin, Pharma und Pflege (auch Studiengang hier) sind auf dem CHUS Campus wo ich jetzt auch im Studentenwohnheim wohne.
Der Wohnheim ist auch das älteste, man hat jeweils kleine einzelzimmer (die einfach genau so sind wie in dem alten einheimischen 682, mit dem kleinen Unterschied dass statt Waschbecken es einen Kühlschrank gibt. Duschen und Klos gibt es auf Flur, die Küchen auch, wobei man es alles mit bisschen mehr Leuten teilt als im Feld, dafür ist es auch alles etwas grösser und sauberer.
Obwohl es schon 23 Uhr war hat mir Laurence, mein contact person noch kurz um den Campus gezeigt (das sehr viel kleiner ist als unserer - aber sie haben auch nur 150 mediziner und das Krankenhaus ist in einem Gebäude (das dafür eher in die Höhe geht).
Dann haben wir noch in der Küche gesessen und ich habe die vom Lernen abgelenkt...also Medizinstudium ist hier wirklich anders - nach der Abi muss man ein Jahr so einer Art naturwissenschaftlichen Vorstudium machen, oder halt einen Bachelor. Der Medizinstudium ist 4 Jahre lang, man kriegt 2 Monate lang auch Naturwissenschaften beigebracht, der rest ist aber dann direkt in klinischen Blöcken aufgeteilt - wenn man halt Kardio lernt, lernt man auch direkt die Anatomie, Histo und Physio, und die ganzen klinischen Sachen, wobei die gemeint haben, dass sie fast keine Molekularbiologie und Anatomie haben. Und nach 3 Blöcken haben die dann eine Woche Prüfungen. Und - sie haben sehr wenige Lehrveranstaltungen (ein paar Mal pro Woche) und keine Vorlesungen. Für jede Veranstaltung (Tutorium) kriegen sie aber eine Liste mit Grundlagen (Anatomie, Physio, Biochemie), die sie erarbeiten müssen und manchmal machen ältere Semester auch Nachhilfeseminare und ind en Tutorien diskutieren sie dann Patientenfälle in Kleingruppen, üben dann auch direkt Untersuchungen und müssen auch Patientenberichte schreiben und oft auch alle Grundlagen in selbstgemachten Schemen darstellen. Je weiter man ist, desto mehr kriegt man auch Bedside Teaching, und nach den 4 Jahren ist man, wie ich verstanden habe ein Assistenzarzt, wobei die Weiterbildung nur 2-4 Jahre dauert.
Auch haben sie sehr viele Videokonferenzen - ein Standort ist zB im nörlidchen Quebec, und die haben oft Skype-seminare.
Mir wurde aber auch gesagt, dass es in nur in Sherbrooke so ist, und in Montreal und überall in Kanada ist es auch sehr unterschiedlich.
Also ich wohne irgendwie in einer kanadische Kopie von Heidelberg. Irgendwie Creepy. Also, Sherbrooke ist ein Stadt mit 150 tausend bewohner, davon 40 tausend Stundenten. (Anscheinend ist es im Sommer, wo kanadier 3-4 Monate vorlesungsfrei haben ausgestorben). Die Uni ist auf zwei Campusen aufgeteilt, wobei das bisschen unterschiedlich vom Heidelberg - Nur Medizin, Pharma und Pflege (auch Studiengang hier) sind auf dem CHUS Campus wo ich jetzt auch im Studentenwohnheim wohne.
Der Wohnheim ist auch das älteste, man hat jeweils kleine einzelzimmer (die einfach genau so sind wie in dem alten einheimischen 682, mit dem kleinen Unterschied dass statt Waschbecken es einen Kühlschrank gibt. Duschen und Klos gibt es auf Flur, die Küchen auch, wobei man es alles mit bisschen mehr Leuten teilt als im Feld, dafür ist es auch alles etwas grösser und sauberer.
Obwohl es schon 23 Uhr war hat mir Laurence, mein contact person noch kurz um den Campus gezeigt (das sehr viel kleiner ist als unserer - aber sie haben auch nur 150 mediziner und das Krankenhaus ist in einem Gebäude (das dafür eher in die Höhe geht).
Dann haben wir noch in der Küche gesessen und ich habe die vom Lernen abgelenkt...also Medizinstudium ist hier wirklich anders - nach der Abi muss man ein Jahr so einer Art naturwissenschaftlichen Vorstudium machen, oder halt einen Bachelor. Der Medizinstudium ist 4 Jahre lang, man kriegt 2 Monate lang auch Naturwissenschaften beigebracht, der rest ist aber dann direkt in klinischen Blöcken aufgeteilt - wenn man halt Kardio lernt, lernt man auch direkt die Anatomie, Histo und Physio, und die ganzen klinischen Sachen, wobei die gemeint haben, dass sie fast keine Molekularbiologie und Anatomie haben. Und nach 3 Blöcken haben die dann eine Woche Prüfungen. Und - sie haben sehr wenige Lehrveranstaltungen (ein paar Mal pro Woche) und keine Vorlesungen. Für jede Veranstaltung (Tutorium) kriegen sie aber eine Liste mit Grundlagen (Anatomie, Physio, Biochemie), die sie erarbeiten müssen und manchmal machen ältere Semester auch Nachhilfeseminare und ind en Tutorien diskutieren sie dann Patientenfälle in Kleingruppen, üben dann auch direkt Untersuchungen und müssen auch Patientenberichte schreiben und oft auch alle Grundlagen in selbstgemachten Schemen darstellen. Je weiter man ist, desto mehr kriegt man auch Bedside Teaching, und nach den 4 Jahren ist man, wie ich verstanden habe ein Assistenzarzt, wobei die Weiterbildung nur 2-4 Jahre dauert.
Auch haben sie sehr viele Videokonferenzen - ein Standort ist zB im nörlidchen Quebec, und die haben oft Skype-seminare.
Mir wurde aber auch gesagt, dass es in nur in Sherbrooke so ist, und in Montreal und überall in Kanada ist es auch sehr unterschiedlich.
Nach 11 h Zugfahrt bin ich dan gestern spät in Kanada angekommen und much vom New York mal verabschiedet.
Also New York fand ich natürlich sehr cool...die Leute...also ich hatte das Gefühl, dass die sind eigentlich alle sehr nett, aber es ist alles so bisschen...nicht böse, aber abgehärtet. Die Sicherheitshinweise sind überall, du hörst Ansagen wie "All you bags are subject to random searches" jede 15 minuten in U-Bahn, die Polizei und Sicherheitsdienste lächeln nicht, auch in Museen - die überwachen. Es hängen überall Plakate, dass man die liegengebliebene Taschen unbedingt melden muss und in vielen Orten werden die Taschen durchgesucht - in allen Museen und Bibliotheken. Und statt "Have a nice day"wünscht man einander lieber einen Safe day. Und abends werden alel Leute irgendwie müde von den Menschenmengen. Die Verkäufer grüssen dich bei dem Eintritt, aber das ist dann immer irgendwie automatisch, die sind auch immer überrascht, wenn man drauf antwortet.
Wenn man aber Hilfe braucht, kriegt man auch immer einen freundlichen Antwort...und in Central Park war diese äussere Kälte verschwunden...da haben einfach alle Menschen gelächelt und den Tag genossen...
Naja, am Donnerstag habe ich dann schon um 5 aufgewacht, weil ich schrecklich Angst hatte, mein Zug zu verpassen, war dann entsprechend anderthalb Stunden zu früh in dem Bahnhof, wo das Check In lustigerweise aus einem roten Stempel auf dem Ticket bestand.
Aber der Zug war geil - ich konnte in der Tat meine Beine komplett ausstrecken und nur mit Fussspitzen den nächsten Sitz berühren. Es war auch echt leer, also ich hatte zwei Sitzen für mich alleine und hinter mir war auch keiner, deshalb konnte ich mich wirklich ausbreiten.
Je nördlicher wir waren, desto mehr Schnee es war...bis die Grenze zu Kanada komplett zugeschneit war. Die Grenzkontrolle war echt irgendwie...nazi...ich wurde 15 minuten abgefragt. Und komplett fail, da die irgendwie nicht glauben wollten, dass ich in Deutschland studiere und die Frau (war blond...) hat für mein Visum für Deutschland gesucht. Ich musste dann sie erklären, dass Estland auch in EU gehört und ich keins brauche. Und sie hat auch nicht geglaubt, dass ich Semesterferien habe - ich musste die Semestersystem in Deutschland auch erklären. Naja letztendlich wurde ich reingelassen.
In Kanada hat aber mein Handy angefangen zu streiken. Irgendwie hat vielleicht Simyo kein roamingvertrag mit Kanada gemacht? keine ahnung...anscheinend ist hier auch ne Simkarte zu kaufen nicht wirklich so einfach wie in Deutschland, also ich muss morgen noch jemanden finden, der es besser weiss, als "Ist kompliziert, versuch ohne auszukommen".
In Montreal habe ich dann aber so richtig gefailt, da ich komplett vergessen habe, dass so bisschen kanadischen Geld für den Bus nicht schlecht wäre. Naja, der Busfahrer war freundlich und nach ein paar strengen Wörtern hat mich kostenlos fahren lassen. Da gibt es aber ehct überall kostenloses Wifi - am Bahnhof, am Busbahnhof und im Bus. Der Buswifi wollte mich aber nicht in meinem Blog reinlassen und hat gemeint, es sei gegen den Terms and Conditions.
Dafüt habe ich erfolgreich auf Französisch ein Busticket gekauft - und realisiert dass es ein riesiges Fehler war, dass ich kein Franze wiederholt habe, seit meine Klausur im Januar habe ich echt alles vergessen.
To be continued mit - Sherbrooke.
Also New York fand ich natürlich sehr cool...die Leute...also ich hatte das Gefühl, dass die sind eigentlich alle sehr nett, aber es ist alles so bisschen...nicht böse, aber abgehärtet. Die Sicherheitshinweise sind überall, du hörst Ansagen wie "All you bags are subject to random searches" jede 15 minuten in U-Bahn, die Polizei und Sicherheitsdienste lächeln nicht, auch in Museen - die überwachen. Es hängen überall Plakate, dass man die liegengebliebene Taschen unbedingt melden muss und in vielen Orten werden die Taschen durchgesucht - in allen Museen und Bibliotheken. Und statt "Have a nice day"wünscht man einander lieber einen Safe day. Und abends werden alel Leute irgendwie müde von den Menschenmengen. Die Verkäufer grüssen dich bei dem Eintritt, aber das ist dann immer irgendwie automatisch, die sind auch immer überrascht, wenn man drauf antwortet.
Wenn man aber Hilfe braucht, kriegt man auch immer einen freundlichen Antwort...und in Central Park war diese äussere Kälte verschwunden...da haben einfach alle Menschen gelächelt und den Tag genossen...
Naja, am Donnerstag habe ich dann schon um 5 aufgewacht, weil ich schrecklich Angst hatte, mein Zug zu verpassen, war dann entsprechend anderthalb Stunden zu früh in dem Bahnhof, wo das Check In lustigerweise aus einem roten Stempel auf dem Ticket bestand.
Aber der Zug war geil - ich konnte in der Tat meine Beine komplett ausstrecken und nur mit Fussspitzen den nächsten Sitz berühren. Es war auch echt leer, also ich hatte zwei Sitzen für mich alleine und hinter mir war auch keiner, deshalb konnte ich mich wirklich ausbreiten.
Je nördlicher wir waren, desto mehr Schnee es war...bis die Grenze zu Kanada komplett zugeschneit war. Die Grenzkontrolle war echt irgendwie...nazi...ich wurde 15 minuten abgefragt. Und komplett fail, da die irgendwie nicht glauben wollten, dass ich in Deutschland studiere und die Frau (war blond...) hat für mein Visum für Deutschland gesucht. Ich musste dann sie erklären, dass Estland auch in EU gehört und ich keins brauche. Und sie hat auch nicht geglaubt, dass ich Semesterferien habe - ich musste die Semestersystem in Deutschland auch erklären. Naja letztendlich wurde ich reingelassen.
In Kanada hat aber mein Handy angefangen zu streiken. Irgendwie hat vielleicht Simyo kein roamingvertrag mit Kanada gemacht? keine ahnung...anscheinend ist hier auch ne Simkarte zu kaufen nicht wirklich so einfach wie in Deutschland, also ich muss morgen noch jemanden finden, der es besser weiss, als "Ist kompliziert, versuch ohne auszukommen".
In Montreal habe ich dann aber so richtig gefailt, da ich komplett vergessen habe, dass so bisschen kanadischen Geld für den Bus nicht schlecht wäre. Naja, der Busfahrer war freundlich und nach ein paar strengen Wörtern hat mich kostenlos fahren lassen. Da gibt es aber ehct überall kostenloses Wifi - am Bahnhof, am Busbahnhof und im Bus. Der Buswifi wollte mich aber nicht in meinem Blog reinlassen und hat gemeint, es sei gegen den Terms and Conditions.
Dafüt habe ich erfolgreich auf Französisch ein Busticket gekauft - und realisiert dass es ein riesiges Fehler war, dass ich kein Franze wiederholt habe, seit meine Klausur im Januar habe ich echt alles vergessen.
To be continued mit - Sherbrooke.
Subscribe to:
Posts (Atom)






