Monday, March 26, 2012

In eine woche werde ich wieder warm sein!

Also seit der letzte Woche war es hier letztendlich das was mir gefehlt hat - Leute!

Am Freitag hat mein contact person Laurence eine Wohnheimsparty organisiert, wo ich dann auch eingeladen wurde. War echt cool - im Keller des Wohnheimes gab es einen Billiard room mit entsprechend viel Bier und Schoko und Ahornsirup und Ahornbutter (das süsseste was man je probieren kann, aber richtig lecker) - war auch eine Studentin die ein Jahr in Mainz gewohnt hat und konnte Deutsch sprechen, war auch ein Typ der aus West-Kanada kommt und hier eine Famulatur macht und der hat es auch genossen mit mir Englisch zu sprechen.

Also viele haben mit mir Englisch gesprochen, über Europa und Medizinstudium...und natürlich sind betrunkene Medizinstudenten überall betrunkene Medizinstudenten, dh Witze über ADH und Hypoglykemia sind ein Muss. Was mich überrascht hat, das anscheinend sind viele Leute eingeschüchtert von mir (???) Hatte es irgendwie echt nie, besonders da ich als jemand die keine Landsprache spreche..naja. Irgendwannmal, wenn die Jungs viel Bier getrunken haben hatten die in der Tat genügend Tapferkeit gesammelt um mit mir zu reden. (Haben die mir selbst so gesagt). Jetzt wird es aber wieder mit dem schüchternen (nüchternen) "Salut, ca va?" begrenzt. -.- Na toll.  Und wenn es geredet wird, dann voll respektvoll, ohne jegliche Witze fast Siezen und kA. Dude. Ich beisse nicht :D

Naja ein anderes Moment war, dass nach ein paar runden von Trinkspiel, von wegen, "Wer kann am schnellsten ne Flasche Bier trinken"hatten alle die Idee, "Hey, der eine kann voll gut Klavier spielen." Also hat der (nach etwa 2 l bier) voll profesionell, einfach ideal Walzer von Chopin gespielt. Not bad.

naja am Samstag...hatte ich vor Sherbrooke zu entdecken, bin aber eher im Bett geblieben und ein Buch gemütlich gelesen, bis es zu dem Abendessen mit dem Prof kam. Das war auch einfach...ohne Worte, so guuut einfach. Wir  wurden von seiner Frau abgeholt, die hat uns vollgequatscht mit Geschichte von Kanada und ihre Kinder, und uns abgefragt, und über ihrer Mann geredet. Als wir einkamen, haben wir Tee getrunken und im Haus rumgeschaut - das sah echt wie in einem Museum aus, gebaut in 1850 und auch bis jetzt entsprechend dekoriert mit alten Tischen und Möbel und Tapeten und geheimen Gängen und Kammern.

Dann wurde uns alte, stinkende Farmer-klamotten gegeben und wir sind Schafbabys mit Milch füttern gegangen, und die Schafe und Kühe mit Heu gefüttert und Pferde mit Körner gefüttert. Also für ein Stadtkind wie ich war das eines der spannenendsten Erlebnissen meines lebens.  Danach haben wir zusammen gekocht und Wein getrunken und frisch gemachten Käse gegessen, und bis spät in die Nacht geredet, und die haben uns Fotos gezeigt. War echt zauberhaftes Abend.

Damit war aber mein soziales Leben nicht zu ende, weil am Sonntag waren wir mit den zwei Laurence (ein mal Kontaktperson und zweites mal die LORE hier) im Park laufen und danach in eine voll süße Cafe mit leckeres Schoko (mal wieder) und Kuchen...haben über die Aufnahme im Medizinstudium geredet - also hier finde ich es schon die Kanadier ziemlich gemein. Da müssen die Studenten ein...wie ein Psychosoziales Parcour durchlaufen, wo Ziel vom jeden Station ist sie einfach möglichst viel Stressen. In manchen müssen die mit Schauspielen reden, die einen Koks-suchtiger spielen. reden, dann müssen die in Interviews über persönliche Details ihres Lebens reden, dann müssen die so einen Situation in Interview durchspielen wo sie immer zwischen zwei Möglichkeiten wählen...und es wird immer schlimmer (Man tötet dann immer ein paar Patienten).

Also es macht schon Sinn, so ein Test, aber da mag ich meinen TMS.

Naja und heute waren wir noch in einem Cafe mit viel Tee, wo ich eine seeehr lebendige und sehr spannende Interpretation von kanadischen Geschichte bekommen habe von der Lore. Wr haben auch über die IFMSA geredet und wie es in unseren Ländern geregelt wird... Wir haben geredet bis die Cafe uns rausgeworfen hat, weil die nach Hause gehen wollten.

Morgen ist dann noch ein gemeinsames Frühstück und abends ist hier anscheinend ein Massage-Praktikum für alle Physioterapeuten, dh alle die wollen kriegen eine Massage! Jaaa! :D

Morgen darf ich die Gummibärchen nicht vergessen. Sonst kriegt die Japanische Studentin sie nicht, da sie schon morgen heim fliegt. :(

Wednesday, March 21, 2012

Sherbrooke-Ottawa

Also die woche ist es irgendwie ein geschichtliches Wärmerekord in Sherbrooke, mit 23 Grad...ist es ziemlich cool.

Das Wochenende habe ich auch richtig cool in dem super-chilligen Ottawa verbracht, das so ein echtes....kanadisches Gefühl hat. Bin dann mit oft einfach offenem Mund durch sehr spektakuläre Museen und Kirchen und ruhende Strassen und Partygegend gelaufen und Ahornsirup-Tee getrunken (Ahornsirup tun sie überall rein, inkl. schoko, kekse, hühnchen, reis, tofu, muffins, kaffee, wein). Also Ottawa gehört jetzt zu meinen Lieblingstädten. Der Hostel war auch sehr dekadent, wobei obwohl die Gruppe von schreienden Kunstgeschichtestudentinnen, die zu 15-nt immer besoffen rumgesungen haben so bisschen gestört hat, hat man ja die im Schlafzimmer nicht mehr gehört und das Bier stank auch nur in der Küche und alles war gut. XD

Gab auch richtig viele coole Läden. da bin ich ein paar euro ärmer und ein paar oberteile reicher geworden, und auf dem Rückweg (5 h Bus) konnte ich auch so bisschen produktiv werden. Aber nur bisschen. 

Naja. das Praktikum wird jetzt so bisschen stressiger, es gibt eigentlich so viel zu tun, als ob es 10 Praktikantinnen gäbe die für ein halbes Jahr hier bleiben. Naja. Was ich nicht schaffe, schaffe ich halt nicht, und irgendwie mache ich was gutes, da ich heute (wo ich dem Chefarzt von Kardiologie meine Ergebnisse vorstellen konnte) mich seeehr anstrengen musste, um nicht so auszusehen:


Naja. Irgendwie verstehe es das immer noch nicht, wieso jetzt die ein paar Grundschul-niveau excel tabellen, die ich so langsam (mit eine ausgewogene Mischung vom Facebook, chatten und im internet surfen) mache sooo besonders gut sind. Aber wer bin ich um das zu hinterfragen? Gut für mein Ego ist das bestimmt. ^^
Am Samstag sehe ich Kuhbabys! (Der prof hat einen Farm mit 3 neugeborene Kuhbabys. Freue mich voll irgendwie :D)

Sonst ist mein Leben hier nicht besonders spannend...Ach ja, habe heute den 1-Minute-Muffin probiert. Funktioniert in der Tat und kann man essen. Also ich fands lecker, ich weiss aber nicht ob jemand anders mir zustummen würde...

Und ich muss jetzt echt mal schlafen gehen. Ohne Scheiss ey. XD

Saturday, March 17, 2012

Quebec-Sherbrooke

Also ich hatte kein bock/zeit zu schreiben...

Seitdem...war ich eine Wochenende mit der anderen austauschstudentin Yur(l)i aus Japan in Quebec. Der Hinweg hat 5 Stunden gedauert, da der Bus echt in jedeee kleine Dörfchen gehalten hat. War interessant, hat aber am Ende auch bisschen genervt. Quebec war echt arschkalt (-10), aber auch echt schön. Der Altstadt mit dem rest für Touristen interessanten Teilen ist auf einem hohen Berg, also bisschen Sport war auch in dem Wochenende drin. Der Hostel war auch mitten im Altstadt (und billig und mit frühstück, echt ein super deal).

Also der Erste Tag war voll mit kanadischen Nationalessen Poutine (Pommes mit Käse und Bratsauce...klingt eklig ist aber echt lecker), und dann einfach rumlaufen in dem wunderschönen Quebec...und am Ende in einem echten Diner essen, wo man für 20$ so ein riesiges Portion gekriegt hat, dass ich nur eta 1/3 geschafft habe...

Am Sonntag war nur ein Museum drin, das war aber cool - ich muss ehrlich sagen, ich hatte keine Ahnung über die geschichte vom Kanada. Und jetzt schon! Der Museum war nicht wirklich gross, sondern...genau richtig. Interessant und klein genug, um echt alles anschauen zu können ohne die New Yorker gefühl "Ich...muss...alles...anschauen"*zusammenfalllen an der Treppe*

Danach noch kurz in ein National-essen Market reingehüpft, da ein leckeres Hotdog gegessen und zurück 5 h gefahren...ne nur 3, da es ein express-bus war der nur einmal in drummondville gehalten ist.

Naja der Praktikum war noch mehr chillig, da der Professor (=Chef) die woche im Paris war, und ich habe dann entsprechend...also ich habe ein paar mal echt spät gebliebe (nach 5 erst gegangen), dann war ich aber fertig mit allem was ich wollte und habe mehr im internet gechillt als gearbeitet. Bin auch immer früh gegngen, um so bisschen den Stadt zu erkundigen.

Also Sherbrooke...ist hässlich. Tut mir leid. ist echt so. Der ist einfach hässlich. Und alles macht um 5 zu.

Also an einem Tag bin ich nach Bishop's University gefahren - ein englisches College, gebaut nach Oxford. Sieht auch echt nach so einem fake-Oxford aus. Die Schulfarbe ist lila, und die ganzen Souvenire und Uniformen sind auch lila. Voll lustig. Hatte aber auch eine echt schöne anglikanische Kirche.

An anderem tag bin ich auf den Hauptcampus von Université Sherbrooke gefahren, das Buchladen und Kunstgallerie hatten aber schon knapp zu :( Also...es sieht auch nicht wirklich so schön aus wie Heidelberg, ist aber viel praktischer. Die haben auch Unter-erdetunneln, die verschiedene Gebäude verbinden, Supermarket, Friseur und insegesamt irgendwie eine voll gemütliche atmosphere.
Und noch an einem Tag war ich in einem riesigem Einkaufszentrum - wobei hingefahren bin mit einem Express bus, der ein altes Schulbus war. :D War lustig. Zitat von Yuri war "Wie in Kenya".
habe eine coole Mappe gekauft, dass man 360  Grad umdrehen kann und ein Bikini teil, das ich schon längst gesucht habe.

Da kam auch der Professor zurück und war voll beeindruckt mit meinem Arbeit. Fand ich auch irgendwie lustig...aber ok. XD Der hat auch uns eingeladen zu seinem Farm am nächsten Samstag. Wird bestimmt spannend.

Und an einem Tag habe ich gewaschen. Voll cool waschmaschinen in eigenem Keller zu haben! Will auch!

Und jetzt bin ich in Ottawa :D Ist cool hier.

Wednesday, March 7, 2012

 Une Cafe ^^

 einfach omg welche kirche ^^

 diabetes typ 2 - cupcake

diabetes typ 2 kanadiche süssigkeit a

no comment. aber der hostel war cool.
Und mein kleines süsses zimmer. Naja süß ist es nicht wirklich ^^.

Sunday, March 4, 2012

Montreal

Also das Wochenende war ich im Montreal...also man muss sagen, dass nach NY es kann gut sein, dass ich so bisschen "desensibiliert"wurde...weil ich glaube nur wenige grossstädte so geil sein können wir New York. Und Montreal...also es hatte kein so richtiges Grossstadt-Gefühl. Man sieht immer wieder süße kleine Kirchen, es gibt immer nur wenige Leute auf den Strassen (nicht so creepily leer, sondern einfach nur ein Paar), um 6 machen alle Laden zu und es gibt auch nicht wirklich so viele hohe Gebäuden.

Ich habe es auch nicht wirklich gut durchgeplant und es war kalt und ohne meine coole Reisetasche wars auch schwierig. Und ich hatte eigentlich nur etwas mehr als 24 h da -da bis ich da angekommen bin, war es schon 1, bis ich mein Hostel gefunden habe war es schon 2 (der Hostel war richtig cool...gemütlich und modern gleichzeitig).

Und ich hatte tierisch Hunger und nebenbei war ein Cafe, das laut meinem Reiseguide billig und cool war. War es auch (also billig nicht besonders, aber dafür dass es im Altstadt ist und in der tat eine coolstes Cafes ist, wo ich je gewesen bin...war es ganz passend. Also ich habe ein "einfaches" Pfannkuchen mit Schinken und Käse bestellt...also ich habe noch nie gesehen, dass man es so serviert, besonders das Körbchen aus Gurken, wo sie Salat reingemacht haben, war einfach genial.
Naja, dann bin ich so bisschen ohne Plan (auch wenn mit Plan) durch die Altstadt gelaufen, Souvenire angeschaut, in Kirchen reingegangen. hab noch bei eine überlegt, weil es 5 $ gekostet hat, es war aber...also es war farbig innen drin. habe es auch noch nie gesehen, dass die Kirche echt einfach farbig inen drin ist, und mit richtig vielen Lichteffekten.

Habe überlegt in Science Museum reinzugehen, dachte, dass mir genügt mal das in New York. Habe auch den Sugar Shack probiert - heisses Maple Sirup wird auf Schnee gegossen und auf einem Stäbchen zusammengerollt. man kriegt ein Diabetes typ 2 - Lolli.

Wurde dann fast getötet vom schnee, das plötzlich knapp 5 cm vor mir von einem hohen Dach runtergefallen ist. Und naja, dann war es schon 5, und alle Museen haben zugemacht, also bin ich einfach richtung Stadtzentrum gelaufen...also ich hatte ziemlich Glück, da ich auf den Chinatown zugestossen bin (mal wieder, nicht zu vergleichen mit dem vom New York...klein und süß), und dann (mithilfe eine Karte aber) in das internationale Stadtteil mit Hochhäusern, zwei schöne Kirchen, viele betrunkene Hockerfans und die Einkaufsstrasse (die aber auch direkt zugemacht hat :( - also habe ich eine billige made in china Tasche aus dem Ubahn gekauft)

Naja, dann war es schon dunkel und spät und ich war voll müde und bin dann zu meinem Hostel gegangen und da mit kostenlosem Tee und Wifi gechillt. Schlafen konnte ich iwie nur sehr schlecht, erst weil ich glaube, ich zu aufgedreht war, und dann kam mein Zimmernachbar, und hat geschnarcht. Geschnarcht heist aber nix. Es war als ob der durch 5 l schleim geatmet hat, und dass noch durch Mikro. War super laut, super eklig und...naja. Ich glaube, ich habe geträumt, dass der vom apnoe stirbt oder so. Mein Unterbewusstsein ist ziemlich gemein.

Naja, dafür früh aufgewacht, im hostel (organisch und vegetarianisch) gefrühstückt, und dann mti einem sehr genauen Plan erst nach Biosphere (ein Ökologie-Museum innerhalb eines Golfballähnlichen riesigen Metallgerüstes). Da ist mein Fotokamera gestorben. (Finde den Logikfehler - "das Akku hat schon 2 Wochen ausgehalten, es haltet bestimmt noch 2 Tage aus") . Dann bin ich zu dem Olümpiastadion gefahren und mich sogar getraut mit dem Funikular 175 hohen Turm hochzufahren. Die Sicht auf Montreal war so geil, dass ich ein Foto mit meinem Laptop gemacht habe.




Naja, wer doof ist, ist halt doof. :(

Dann gab es noch einen ziemlich coolen Tour durch das ganze Stadium (der Tourguide war voll jung, und hat ziemlich viele solche Sätze gebracht wie, "So the pool ist 15 m deep, so you can see that it is indeed very....*denkpause* deep."
Dann war ich in dem Biodome, das war erst der olümpische Velodrom, jetzt ist aber ein riesiges Zoo, wobei es jetzt in 4 geteilt ist, jede Teil hat einen genauen Klima von einem Land, inklusive die Pflanzen und Tiere laufen da ohne Käfige rum. Habe auch die Pinguin-fütterung gesehen und danach musste ich meinen ganzen Willen einbringen, um nicht ein Penguin-Kuscheltier kaufen. Für alle den ich kenne. Also tut mir Leid, leute, ihr werdet leider keine Penguin-Kuscheltiere kriegen. Waren teuer, besonders wenn man 10 davon kauft. Und gross. 

Eigentlich hatte ich noch vor auf Mont Royal zu klettern, es war aber schon 4, es war kalt, ich war müde ich musste bald den Bus nehmen, weil sonst würde ich keinen Bus in Sherbrooke kriegen, und ich habe auch geschafft meine Metro-tageskarte in meine jeanstasche kaputtzumachen. 

Also bin jetzt heim. Und gehe schlafen. Ischt kaaaalt. Mein kamera muss sich erst laden, dann gibts fotos. 

Erste Eindrücke

-Es ist kalt und schneit. Ich mag schnee und kälte nicht (bin wohl im falschen land ^^)
-Die Bussen in Sherbrooke: Teuer, rar und die Bushaltestellen haben keine Namen und man sieht die auch nicht. (Und  man muss genau 3.25 zahlen, oder mehr in Münzen, und die geben kein Geld zurück.)
-Ich wäre viel lieber im Labor als vorm Computer.
-Niemand da, da es Ferien sind.
-Das Bett macht komische geräusche
-Der Kühlschrank macht auch komische geräusche, besonders mitten in der Nacht.
-Die dusche hat eine sehr enge wasserstrahl
-Man muss die Treppe runter und hoch laufen um Tee zu machen
-Ich verstehe nix, was Leute im französisch reden. Sogar ohne Englisch kann ich eigeeeentlich mithilfe von verschiedenen Körperteilen und meinem Französisch halbwegs verständigen, und kann sehr viel verstehen, was geschrieben ist, dafür aber gar nichts, was gesagt wird. Mimimi.
-Mein Haut (ischt komisch und trocken und juckt)
-Meine neue, teure, speziell für Kanada gekaufte coole Tasche ist kaputt.  Und mein handcreme habe ich verloren.
-Werde mit eine japanerin zusammenarbeiten, die den Prof schon vor 3 wochen angeschrieben hat und sich mit dem Projekt seitdem beschäftigt hat. Wieso hat mir niemand gesagt, dass ich ihm anschreiben soll...mimimimi.
-Mein handy funktioniert hier nicht und anscheinend gibt es keine billige prepaid Simkarten, sondern nur verträge.
-Meine Nase blutet. Und meine hände.

Naja.

Also sachen die ich mag: (Die Liste ist iwie kürzer, eigentlich überwiegt es! Ich mag es hier!)

-Sportzentrum der Uni ist direkt neben dem Wohnheim (nicht wie bei uns "direkt neben dem wohnheim, aber lauf bitte jetzt 10 minuten durch schlecht beleuchtetes Wald", sondern direkt. Kostet für mich für ein Monat wohl 46 $, aber das ist echt wenig, da es den super ausgestatte Kardio und Gewichtsräume hat, anscheinend auch Kurse und eine persönliche Beratung ist da auch drin.
-Dass ich für mich alleine so ein riesiges Kühlschrank habe. ist doppelt so gross, wie der, den wir zu zweit haben.
-Die Küche ist riesig und hat alles, und es funktioniert auch alles.
-Die Leute sind voll freundlich und hilfsbereit.
-Mein Tisch und irgendwie...die Freiheit, dass ich kommen und gehen mag, wenn ich will in der AG.
-Ich mag auch eigentlich mein Zimmer...also es ist echt komplett ausgestattet, und viele Sachen die ich noch in 682 iwie dazukaufen musste, wie zB Kommode oder Bettwäsche sind alle da.
-Und hoffentlich wenn alle zurückkommen, wird es auch bisschen lebendiger.
-Anscheinend mache ich was richtig in meinem Projekt. Und der Prof ist sonst auch cool.
-Manchmal die einfache Genialität der Kanadier. Wie in Harter Vorlesung.
Problem: Ein Loch zwischen Zug und Platform. Lösung: Wir legen ein brett drüber.
Problem 2: Nur eine Garage und 2 Autos. Lösung: Wir stellen das zweite Auto in ein Zelt.
Problem 3: Es ist kalt und die Bussverbindung ist scheisse. Lösung: Wir machen Bushaltestellen mit 4 Wänden und Wifi. (Also es ist nicht direkt die Lösung, aber man muss sagen, dass hier haben fast alle ein Auto und der Stadt ist für Autos gemacht - riesige Parkplätze überall. Die Busse sind halt auch leer)

Und nicht-facebook-fotos:


Also das Krankenhaus und das Forschungsgebäude.

Thursday, March 1, 2012

Dah Praktikum

Also niemand wusste so genau, wann und wo hingehen muss, aber nach bisschen Internetrescherchieren wurde ich durch einen wirklichen Schneesturm (hier ist übrigens -15 und so um die 50 cm Schnee) 400 meter in einen Forschugnszentrum gebracht. Da Laurence ein Tutorium um 8.30 hatte, war das entsprechend 8.15 und in dem Haus war nur ein Sicherheits-mann da. Der hat aber den Professor angerufen, der gemeint hat, dass der erst um 11 kommen wird. Also habe ich noch schnell den einen Artikel durchgelesen und zurückgekommen.

Also, ich habe einen Tisch in einem Büro, finde ich ziemlich cool. Der Prof ist wirklich nett ( war für 3 Monate in Heidelberg), will auch unbedingt sein Deutsch und Russisch üben, vergisst aber immer wieder, dass ich fast kein Französisch spreche und sagt dann immer wieder ein längeres Satz, und ich muss nur doof schauen.

Der hat mich auch zu einem Kolloquim teilgenommen, wo eine Studentin ihre Masterarbeit vorgestellt hat, und zu einem Skype-Journalclub.

Wobei ich finde die Themen eigentlich ziemlich witzig. Also die Masterarbeit wird ein vergleich sein - Sie haben einen interdisziplinären Adipositaszentrum gegründet, wo die Patienten gleichzeitig Magenband Op's und Innere betreuung kriegen, und es wird die objektiven Erfolge und die subjektiven Meinungen von Patienten, die in separaten Zentren und in dem neuen Zentrum sind. (Hey, das war alles auf französisch und das habe ich sogar selbstständig verstanden! Bevor ich eingeschlafen bin..)

Der Journal club war aber so LOL einfach. Also in elektronischen Datenbanken von Hausärzten gibt es ein System von "Problem Lists", wo der Arzt eine Liste von Vordiagnosen reinstellt und ein Programm erinnert ihm immer dann, was gemacht werden soll. So von wegen "Ihr Patient hat Diabetes und es soll bald wieder Hb1ac gemessen werden". Oder "Patient hat kein Milz und muss eine neue Impfung kriegen". Wurde auch natürlich mit eine Studie überprüft, dass die Patienten mit den Problemlisten eine bessere Versorgung gekriegt hatten. Also soweit so gut. Das Problem ist, dass die Ärzte es oft vergessen oder ignorieren, die Problem Lists zu vervollständigen.

Man hat dann halt eine Programm gemacht, dass die Daten analysiert, und wenn es halt "Insulin" oder "Metformin"sieht, dann schlägt sie dem Arzt vor, dass der soll mal Diabetes im Problemlist reinnehmen. Und dann hat man untersucht, ob es hilft den Ärzten zu erinnern die Problemlisten zu vervollständigen. Und daraus hatte man eine Publikation gemacht, worüber man ein eine halbe Stunde geredet hat. Ich war schon so bisschen "Doh, wenn man erinnert wird, wird es wohl was bringen." Aber vielleicht bin ich einfach noch nicht in das ganze Evidenzbasierte Medizin so richtig reingekommen.

Also, mein projekt, so weit ich es verstanden habe, wird sein - die Arbeitsgruppe macht programme, die  elektronische Datenbanken in Krankenhäusern vervollständigen dadurch, dass die automatisch anonymisierte Statistiken wie Diagnosen, Krankenhausverweilsdauer, Beruf, Medikamente, OP's, Untersuchungen zusammenfassen und so die medizinische retrospektive Doktorarbeiten eigentlich sinnlos machen :D. Die haben es u.a bei Herzinsuffizienz getestet, und die Krankenhäuser die auf Betreuunung von Patienten mit Herzinsuffizienz spezialisieren haben dann das Programm installiert und es wurde jetzt von 30 Kliniken in 3 Jahren 12 000 Patientendaten gesammelt. Meine Aufgabe wird dann sein, wenn ich es schaffe mich reinzulesen und das Datenbank zu erlernen, soweit ich es verstanden habe, Methoden und Hauptpunkte auszudenken, was man mit Daten machen kann, um irgendwie die beste Therapie für verschiedene Patientengruppen rauszufinden. Naja, mal schauen was daraus wird. Am Montag sollte noch eine japanische Austauschstudentin kommen, die dann mit mir auf demselben Projekt arbeiten wird.

Also alle sind wirklich nett, die Informatiker haben alles gemacht, damit ich Internet und Strom an meinem arbeitsplatz kriege und eine Frau hat mich su dem Supermarket gefahren. Nächste Woche sind aber Ferien hier, also es ist fast leer hier. Fotos...kommen bald...vielleicht. Oder auch nicht.

Sherbrooke

Vom Busstation in Sherbrooke wurde ich von Elyse (mit Auto, voll gut) abgeholt, die Lore in Sherbrooke, die aber trotzdem irgendwie nach Ghana fährt nach GA, und im Wohnheim von Laurence und ihr 4 Freunde, die mein Koffer nach oben geschleppt haben, mir ein Kuchen gebacken und ein Schild an der Tür gemalt haben. Also alle waren echt so super-freundlich. Sie haben für mich Geschir gesammelt, und mir Kleideraufhänger und verlängerungsskabel ausgeliehen und mein Kühlschrank mit Essen aufgestockt.  Da kriege ich irgendwie schlechtes Gewissen, wie ich mit meinem Incoming umgegangen bin...

Also ich wohne irgendwie in einer kanadische Kopie von Heidelberg. Irgendwie Creepy. Also, Sherbrooke ist ein Stadt mit 150 tausend bewohner, davon 40 tausend Stundenten. (Anscheinend ist es im Sommer, wo kanadier 3-4 Monate vorlesungsfrei haben ausgestorben). Die Uni ist auf zwei Campusen aufgeteilt, wobei das bisschen unterschiedlich vom Heidelberg - Nur Medizin, Pharma und Pflege (auch Studiengang hier) sind auf dem CHUS Campus wo ich jetzt auch im Studentenwohnheim wohne.

Der Wohnheim ist auch das älteste, man hat jeweils kleine einzelzimmer (die einfach genau so sind wie in dem alten einheimischen 682, mit dem kleinen Unterschied dass statt Waschbecken es einen Kühlschrank gibt. Duschen und Klos gibt es auf Flur, die Küchen auch, wobei man es alles mit bisschen mehr Leuten teilt als im Feld, dafür ist es auch alles etwas grösser und sauberer.

Obwohl es schon 23 Uhr war hat mir Laurence, mein contact person noch kurz um den Campus gezeigt (das sehr viel kleiner ist als unserer - aber sie haben auch nur 150 mediziner und das Krankenhaus ist in einem Gebäude (das dafür eher in die Höhe geht).

Dann haben wir noch in der Küche gesessen und ich habe die vom Lernen abgelenkt...also Medizinstudium ist hier wirklich anders - nach der Abi muss man ein Jahr so einer Art naturwissenschaftlichen Vorstudium machen, oder halt einen Bachelor. Der Medizinstudium ist 4 Jahre lang, man kriegt 2 Monate lang auch Naturwissenschaften beigebracht, der rest ist aber dann direkt in klinischen Blöcken aufgeteilt - wenn man halt Kardio lernt, lernt man auch direkt die Anatomie, Histo und Physio, und die ganzen klinischen Sachen, wobei die gemeint haben, dass sie fast keine Molekularbiologie und Anatomie haben. Und nach 3 Blöcken haben die dann eine Woche Prüfungen. Und - sie haben sehr wenige Lehrveranstaltungen (ein paar Mal pro Woche) und keine Vorlesungen. Für jede Veranstaltung (Tutorium) kriegen sie aber eine Liste mit Grundlagen (Anatomie, Physio, Biochemie), die sie erarbeiten müssen und manchmal machen ältere Semester auch Nachhilfeseminare und ind en Tutorien diskutieren sie dann Patientenfälle in Kleingruppen, üben dann auch direkt Untersuchungen und müssen auch Patientenberichte schreiben und oft auch alle Grundlagen in selbstgemachten Schemen darstellen. Je weiter man ist, desto mehr kriegt man auch Bedside Teaching, und nach den 4 Jahren ist man, wie ich verstanden habe ein Assistenzarzt, wobei die Weiterbildung nur 2-4 Jahre dauert.

Auch haben sie sehr viele Videokonferenzen - ein Standort ist zB im nörlidchen Quebec, und die haben oft Skype-seminare.

Mir wurde aber auch gesagt, dass es in nur in Sherbrooke so ist, und in Montreal und überall in Kanada ist es auch sehr unterschiedlich.
Nach 11 h Zugfahrt bin ich dan gestern spät in Kanada angekommen und much vom New York mal verabschiedet.

Also New York fand ich natürlich sehr cool...die Leute...also ich hatte das Gefühl, dass die sind eigentlich alle sehr nett, aber es ist alles so bisschen...nicht böse, aber abgehärtet. Die Sicherheitshinweise sind überall, du hörst Ansagen wie "All you bags are subject to random searches" jede 15 minuten in U-Bahn, die Polizei und Sicherheitsdienste lächeln nicht, auch in Museen - die überwachen. Es hängen überall Plakate, dass man die liegengebliebene Taschen unbedingt melden muss und in vielen Orten werden die Taschen durchgesucht - in allen Museen und Bibliotheken. Und statt "Have a nice day"wünscht man einander lieber einen Safe day. Und abends werden alel Leute irgendwie müde von den Menschenmengen. Die Verkäufer grüssen dich bei dem Eintritt, aber das ist dann immer irgendwie automatisch, die sind auch immer überrascht, wenn man drauf antwortet.

Wenn man aber Hilfe braucht, kriegt man auch immer einen freundlichen Antwort...und in Central Park war diese äussere Kälte verschwunden...da haben einfach alle Menschen gelächelt und den Tag genossen...

Naja, am Donnerstag habe ich dann schon um 5 aufgewacht, weil ich schrecklich Angst hatte, mein Zug zu verpassen, war dann entsprechend anderthalb Stunden zu früh in dem Bahnhof, wo das Check In lustigerweise aus einem roten Stempel auf dem Ticket bestand.

Aber der Zug war geil - ich konnte in der Tat meine Beine komplett ausstrecken und nur mit Fussspitzen den nächsten Sitz berühren. Es war auch echt leer, also ich hatte zwei Sitzen für mich alleine und hinter mir war auch keiner, deshalb konnte ich mich wirklich ausbreiten.

Je nördlicher wir waren, desto  mehr Schnee es war...bis  die Grenze zu Kanada komplett zugeschneit war. Die Grenzkontrolle war echt irgendwie...nazi...ich wurde 15 minuten abgefragt. Und komplett fail, da die irgendwie nicht glauben wollten, dass ich in Deutschland studiere und die Frau (war blond...) hat für mein Visum für Deutschland gesucht. Ich musste dann sie erklären, dass Estland auch in EU gehört und ich keins brauche. Und sie hat auch nicht geglaubt, dass ich Semesterferien habe - ich musste die Semestersystem in Deutschland auch erklären. Naja letztendlich wurde ich reingelassen.

In Kanada hat aber mein Handy angefangen zu streiken. Irgendwie hat vielleicht Simyo kein roamingvertrag mit Kanada gemacht? keine ahnung...anscheinend ist hier auch ne Simkarte zu kaufen nicht wirklich so einfach wie in Deutschland, also ich muss morgen noch jemanden finden, der es besser weiss, als "Ist kompliziert, versuch ohne auszukommen".

In Montreal habe ich dann aber so richtig gefailt, da ich komplett vergessen habe, dass so bisschen kanadischen Geld für den Bus nicht schlecht wäre. Naja, der Busfahrer war freundlich und nach ein paar strengen Wörtern hat mich kostenlos fahren lassen. Da gibt es aber ehct überall kostenloses Wifi - am Bahnhof, am Busbahnhof und im Bus. Der Buswifi wollte mich aber nicht in meinem Blog reinlassen und hat gemeint, es sei gegen den Terms and Conditions.

Dafüt habe ich erfolgreich auf Französisch ein Busticket gekauft - und realisiert dass es ein riesiges Fehler war, dass ich kein Franze wiederholt habe, seit meine Klausur im Januar habe ich echt alles vergessen.

To be continued mit - Sherbrooke.

Tuesday, February 28, 2012

Der letzte Abend in New York, wo ich auf dem supergemütlichen Couch liege mit meinen armen müden Füssen an der Wand. Gestern nacht ist anscheinend eine Russin aus Moskau in dieselbe Wohnung eingezogen, nur in den Luxus-zimmer.

35, single, keine kinder, hat chinesich, englisch und psychologie studiert und arbeitet in moskau als klinische psychologin und es ist ihr 3. mal in New York. Das und viel viel mehr hat sie mir erzählt, mit irgendeine komische Glaube, dass wir direkt beste Freunde werden. Wollte auch direkt den Tag mit mir verbringen und hat mich zu eine Party und shoppen eingeladen.

Ja, meine Menschenliebe hat sehr engen Grenzen und ich (ausser den Heimweh) geniesse es eigentlich, alleine zu reisen. Ich bin ein ziemlich hard-core tourist und anscheinend mag ich es echt lieber ohne "Mimimi, bin müüüüde, wieso willst du dir noch so ein Scheiss anschauen, hab hunger, bin müde, will aufs klo". :D

Also irgendwannmal konnte ich trotz der Überfreundlichkeit alleine rausgehen. Hab mal den Weg zu Penn Station durchgefahren...also ich muss mit meinem Koffer "nur" zwei Treppen schaffen. Auf de Weg habe ich auch ein Taco Bell entdeckt...und danach auch noch ein Pumpkin pie probiert...Also Taco Bell war lecker, pumpkin pie nicht wirklich. Dann hatte ich auch den Pech, dass meine schlecht zugedrehter Teeflasche in meine Tasche aufgegangen ist, gleichzeitig aber den riesen Glück, dass direkt drunter ein Tempo-päkchen lag, das es alles aufgesaugt hat und keine wichtigen Dokumente nass wurden.

Naja, wollte ich die Museums-passes zurückgeben, hatte aber wieder den Glück direkt neben Public Library auszusteigen. War so geil. Wenn wir so ne Bib hätten, würde ich wahrscheinlich nie raus gehen. (Lüge ^^). Aber echt, so muss eine Bibliothek sein. Sie hatten da noch eine Galerie wegen den Jubiläum von der Bib...eine der spannendsten sachen, die ich je gesehen habe. Guttenberg Bibel, Manuskript vom Hemingways Nobelpreisrede usw usw usw.

Naja, danach wusste ich aber nicht so richtig was ich tun soll, bin mal in noch ein Barnes and Noble reingegangen...Da mal einen Reiseguide für Deutschland und Heidelberg rausgeschlagen...also ich muss sagen, ich wüsste jetzt mal nicht, dass Bus 33 zu Jugendherberge fährt, oder dass S-Bahn 4 und 5 zum Botanischen Garten fahren...und über den beliebtesten Studentenbar Cave54 hatte ich auch noch nie was gehört - der aber existiert, in der Tat (http://www.cave54.de/). Naja. Jazz mochte ich nie. Habe dann noch süße Ear-muffs gekauft. Ich wollte schon immer earmuffs haben, und die sind irgendwie perfekt für new yorker windig-aber-warmes wetter. Bin dann einfach durch 5th Avenue geschlendert, bis ich ein Wendy gefunden habe und da mit meinem Ami-ungesund-essen-tour weitergemacht habe. Es war schon halb 4, und irgendwie war es bisschen zu spät für Museum of Native Americans und so richtig bock hatte ich auch nicht
...also habe ich mich doch für Museum of Sex entschieden. War teuer aber sehr...interessant. Ne, also es war auch echt interessant. Besonders der Raum über Tiere ^^.

Dann wollte ich noch in den laut meinem Reiseguide in einen der besten Shoppingzentren hinfahren - World Financial Centre,  der ist aber zu für Renovierung. Naja. Dafür schöne Sonnenuntergangfotos bekommen. Und jetzt soll ich mal packen und hab kein booooooock auf packen.

Ich würde auch Fotos hochladen,aber der internet ist echt langsam hier.

Monday, February 27, 2012


Dann ab zu Montag...

Hat schonmal gut angefangen, da es war sogar etwas weniger kalt zum schlafen und ich habe kapiert wie man die Dusche auf warm einstellt. Und hatte die ganzen warmen Sachen am Sonntag gekauft. Dann habe ich noch mein über-warmes Mantel angezogen nen Frühstück in Starbucks genossen (übrigens - hier  stehen ja immer Kalorien neben den Menüs. Der Gewinner bis jetzt ist ein Pasta Gericht in Sbarro mit - ohne scheiss - 3000 kalorien. Wie soll denn das bitte gehen? Das sind ja 600 g Schoko...)

Naja bin dann zum Guggenheim gegangen. Sieht echt so cool aus...hab mich gewagt den Museumspass zu benutzen - obwohl da ein komplett anderer name stand, hat es niemanden interessiert. So blieben mir 15$ gespart, und gut ist es. Das Gebäude war cool, aber mit drei sehr kleinen Gallerien...naja meine Erwartungen waren schon viiiel Grösser. D

Dann bin ich durch echt fast den ganzen Central Park gelaufen - mit dem komischen Newyorkschen Wetter gekämpft, wo mit der Wind sogar in meinem Polarmantel kalt wurde und sonst man auch in der Sonne mit nur ein Tshirt liegen konnte. Ein Hot Dog gegessen und den kleinen, aber voll coolen New York zoo gesehen. Madagascar lügt! Keine zebras und keine löwen Und keine Rhinos! Dafür aber echt viele Pinguine  (die nicht tanzen, sonst aber den Film sehr ähnlich sind). Also der Zoo war echt schön, danach habe ich noch irgendeinen "4D", komplett sinnlosen Film da geschaut, dass  7$ gekostet hat und 10 minuten gedauert. Naja. Man lernt aus den Fehlern. 

Danach noch schnell! (wieder mit einem falschen U-Bahn gefahren) zum Museum of Natural History und es in Schnellzug in 2 stunden durchgelaufen. Ich fand es cool, wie man den Unterschied zwischen neuen und alten Sälen sieht. Also die Astronomie und Erde-Hallen waren einfach geil. Wenn ich sowas hätte, wenn ich in Schule war...vielleicht würde ich jetzt Geologie studieren oder so. Und der Wald/Öko-Saal war auch geil und der Meerestiere...und die Evolution. Besonders die Zelle. 

Und sonst...die Dinosaurier auch, aber die habe ich in den letzten 5 minuten vor schluss durchgelaufen, also leider habe ich nicht so viel mitgenommen davon. Und sonst die ganzen Tiere/Menschen/Affen waren ziemlich alt - also schon spannende Sachen, aber nicht zu vergleichen mit den ganzne interaktiven-leuchtenden coolen neuen Expositionen. Da gab noch ne Tüte mit Gehirn drauf und die ganzen Teile beschriftet, habe noch überlegt ob ich es kaufen soll :D Dann wurde ich rausgeschmissen, weil das Souvernirladen zugemacht hat. 

Am Ende bin ich noch nach Grand Central gefahren, da einen wunderbaren kuchen gekauft und Sushi-teller in dem riesengrossen Food court im keller, das echt alles hat, was die Seele zum Essen wollen kann. :D

Dann - wieder mit dem falschen U-Bahn heimgefahren. Ich überlege noch, was ich morgen tun soll. So viel gibts da nicht - also ich habe jetzt alles gemacht, was ich wollte. Evtl noch das Public Library...vielleicht noch den Indianer-Museum, aber so langsam kotzen mich die Museen schon so bisschen an. Shoppen will auch nicht,,,bzw darf nicht mit meinem Koffer und gekürzten Stipendium. Habe entdeckt, dass es ein Museum of Sex gibt, vielleicht schaue ich da mal vorbei :D Und die Museumspasses muss ich zurückgeben! Nicht vergessen!

Und Koffer packen...irgendwie habe ich geschafft in wenigen Tagen den kleinen Zimmer mit einem gleichmässigen dicken Schicht von meinen Sachen zu bedecken. 

Naja, gute nacht jetzt! Oder guten morgen, jenachdem in welcher zeitzone ihr seid! :)
Ne also Sonntag und gestern war ja Samstag: war mein Kunst-tag. Erstmal viiiiele Stunden durch Metropolitan geschlendert - und ich hab in der Tat es geschafft, das ganze Metropolitan durchzulaufen.es kann sein, dass ich ein paar Zimmern verpasst habe und bestimmt habe nicht alle Gegenstände gesehen, aber da kann man sonst Jahre verbringen. War aber echt cool, besonders die Sachen, die man sonst in Kunstmuseen nicht wirklich sieht, wie Kunst von Asien und Ozeanien z.B.

Am Ende waren meine Beine nicht wirklich lebensfroh und die anderen Museen würden sowieso baldzumachen...da hab eich entschieden zu versuchen, noch Tickets auf Broadway zu kriegen - also ab zu den farbigen, bewegenden, leuchtenden, lauten, vollen Time Square und ich hätte schon fast aufgegeben, als ich die Kartenverkaufspunkt gesehen hab (Ist zwar riesig, aber auf dem anderen Ende der Square und verkauft Karten auf dem selben Tag mit Rabatt). Mary Poppins und Spiderman wollte ich nicht wirklich sehen und Mamma Mia hatte ich schon (im Original vom West End auf Tour) gesehen - deshalb Chicago.

Die Karte erfolgreich bekommen und noch für anderthalb Stunden durch Times Square geschlendert und Souvenire eingekauft...obwohl ich ja auch geschwört habe, dass ich es nicht machen würde...

Asoo, und und und - im Empire State building habe ich dann ein kleines Magnet aus dem Gift Shop da gekauft...und irgendwie fand mich die Verkäuferin sympathisch und hat mir heimlich noch ein Handband eingesteckt. :D Voll cool.

Also aub zu Broadway. Der Theater war überraschend klein und auch nicht komplett voll. Der Show war (natürlich) bezäubernd, auch wenn mir so die minimalischte Produktionen nicht wirklich gefallen - ich mag Köstüme, Dekos...wie gesagt, war aber trotzdem super - besonders lustig war, dass sie die Dirigentin auch in das Spiel reingenommen haben.

Naja, dann ist die kleine Anna alleine durch dunklen, späten, bösen New York und Brroklyn gelaufen und hatte Angst und macht es wahrscheinlich nie wieder.

Freitag war mein Süd-NYC Tag, angefangen mit einem richtigen Fail als ich irgendwannmal in der Mitte in die Subway in falsche richtung eingestiegen bin, und das erst dann kapiert, wenn der Zug ausser mir nur noch 2 Leute drin  hatte und "Last Stop" gesagt wurde, in den tiefsten Brooklyn.

 Gut, dass ich doch früher ausm Haus war, ich hatte dann sogar mit meine kurze Reise nach Ende vom Brooklyn und zurück zeit mir ein Chai Tea aus Starbucks zu holen (der Preis ist ja echt akzeptabel hier in Amiland) und auch zwei mal in die falsche Richtung zu laufen (Ich kann sowas!) (Dafür aber auch gleichzeitig den coolen Southport Museum gefunden, der gar nicht auf meinem Plan stand), bevor dann mein Einlasszeit in 9/11 Denkmal war. - Also man muss sich im Internet registrieren für eine bestimmte Zeit, dann werden wie im Flughafen alle Taschen und du selbst durchsucht und dann kannst da rein nach dreimaligen Ticketkontrolle...So bisschen Theater.

Übrigens in der Zeit war auch noch ein eiskalter Wind, der besonders so nah zum Wasser zumindest mich imemr fast von meinen Füssen zu wehen gedroht hat.mTrotzdem bin ich weiter gelaufen, mit immer wieder kurze stops in irgendwelchen Läden um einfach mich aufzuwärmen... Bin dann mit dem Staten Island Ferry ( der im Unterschied zu den überteuerten Turistenferrys zu Statue of Liberty und Ellis Island kostenlos ist, man sieht aber sowieso alles) hin und zurück gefahren und habe dann auch jeweils ein mal auch nach draussen gewaagt - das aber nur mit festhalten, weil der Wind echt krass war.

Dann Trinity Church besucht, Wall Street runtergelaufen, ne Runde durch Tiffany's gemacht (ohne Frühstück....), in Hoffnung, dass ich...naja so 50-60 $ Ohrringe kann man sich ja mal gönnen, das blieb mir aber erspart, da die billigsten die ich gefunden habe waren 300 $. Und die waren echt fast unsichtbar-klein. Naja. Dafür mit Sicht auf Brroklyn Bridge ein Apfel gegessen und nach China Town gefahren und da ne Runde gelaufen und ne komische Nudel-Hühnersuppe gegessen. Also laut meinem Guide sollte da lecker sein...naja. Nach sehr viel Salz konnte man das essen.

Dann wurde es schon langsam dunkel (Übrigens war für mich zumindest ne komplette Überraschung, dass in New York so krass früh dunkel wird - um 6 uhr ist schon komplett dunkel, da bin ich möglichst schnell nach eine spontane Idee zum Empire State Building gefahren, in der Hoffnung den Sonnenuntergang zu sehen - während man in Sicherheitschecks-schlange gestanden hat, wurde es aber nicht nur dunkel, sondern auch ein Schneesturm. Also sehen konnte man immer noch alles, die Frage war nur, wie lange man es da draussen aushält. Die eine Seite ging noch...sonst musste man aber nach eine schnellen Runde reingehen und das Gefühl im Gesicht langsam wiederherzukriegen.

Aso, danach war ne kurze Runde durch Victoria's Secret ubd Macy's angesagt. Nach eine Feststellung, dass die bh's von Victoria's Secret nicht wirklich besser sind als die H&M's bh-s und die Jeans in Macy's auch nicht wirklich besser sind als die Jeans in H&M's bin ich dann doch letztendlich heimgefahren.



Friday, February 24, 2012

Also ich lebe immer noch, obwohl meine mutter gemeint hat, dass jeder, der eine karte in NY aufschlägt direkt überfallen wird...

Nachts war es echt kalt auf meinem sofa, irgendwann mal habe ich meine winterjacke drübergezogen. Geschlafen habe ich aber trotz allem super gut.

Hmm...dann habe ich in dem super-über-omg-luxus-wohnung die Kindles abgeholt und wurde auch da bisschen mit frühstück gefuttert und mit museum passes aufgerüstet dann auf New York zu entdecken. Hatte dann auch genügend Glück dass die Wohnung auch fast am Broadway liegt, dann hatte ich auch genügend Glück den riesigen Barnes and Noble zu finden, dann auch entsprechend Glück eine Bushaltestelle zu finden genau mit den Busen, die von meinem Spar-travelguide rekommendiert wurden - die halt direkt fast an allen grossen sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Leider hat es heute geregnet, also empire state building war dann mal komplett sinnlos, und laufen durch Central Park komplett masochistisch. Also bin ich ganz nördlichen Ende von Central Park ausgestiegen, mir ein amerikanischen Dunkin Donut gekauft (kein Vergleich möglich, in der Tat), habe bisschen versucht zu laufen, dann aber auf ein Bus gewartet und zu Columbia University gefahren.

Ein T-shirt mit Columbia university drauf habe ich mir nicht gekauft, nicht nur wegen der sinnlosigkeit, aber auch wegen den riiiiesen koffer, den ich habe. Medizische Bücher hatten die auch nicht...deshalb pfft. Bin bisschen durch Campus rumgelaufen, leider brauchte man einen Studentenausweis um in Bib reinzukommen, und sonst war es anscheinend ein Career Fair day, da bin ich aufgefallen als die einzige, die keinen Anzug anhatte. Dann bin ich mit dem Bus richtung Museum of Modern Arts gefahren, mit eine kurzen Stopp in Lincoln center...im metro dann eine Koreanin kennengelernt, die auch zu MoMA wollte. (Heute war da kostenloses Eintritt). Ich habe ein Museums Pass für MomA bekommen, bin aber nicht sicher, dass es funktioniert wird, da es eigentlich namentlich ist...Also abenteuerlicherweise in eine lage Schlange stehen und dann mit den ganzen Leuten durch modern art wandern. Picasso war cool, Cezanne, Monet, Manet auch...Rothko gab es nur eine Gemälde (pfft), dafür aber ziemlich genau das Gemälde, was ichirgendwann mal in der Kunstschule kopieren musste. in Design-Teil gab es Modelle der Wohnungen, die komischerweise sehr den Studentenwohnheimen ähnelten. Cool cool. :D Ich wohne in einem Kunstwerk anscheinend.

Dann war ich supermüde und hungrig, habe nur von meinem Vaters Firma produzierte Schale und Mütze in dem Museum Shop gefunden (^^), in Subway gegessen und heim gefahren. In Supermarkt gefailt und jetzt spiele ich mit meinem Kindle rum.

Thursday, February 23, 2012

So, also bin in New York in der Tat angekommen....Gross, lärmig, riecht nach Essen...vor allem ähnelt es irgendwie an eine komische Mischung von London und Moskau, mit viel mehr Moskau als London.

Die airbnb.com vermittelte zimmer...also luxus gibts hier nicht...und vor allem auch keine türen, sondern nur vorhänge. Dafür aber netflix und eigenes zimmer für 200 dollar für die woche.  Internet ist auch langsam, da bin ich aber echt verwöhnt.

Eigentlich dachte ich noch, dass ich heute wohl noch zB ins Kino gehe, sollte irgednwo in meine Nähe ein ziemlich gutes sein, habe aber irgendwie vergessen, dass es auch so eine Kleinigkeit wie 6 h zeitdifferenz gibt. Bin jetzt total K.O, und die 2 stunden in passkontrolle-schlange zu stehen war jetzt auch...nicht nur ätzend, sondern voll ermüdigend.

Deshalb - gute nacht!

Wednesday, February 22, 2012

Also, ich mach jetzt mal einen Versuch (inspiriert vom Simons langen Email) und fange mit einem Reise-Blog an. :) Mal schauen wie das funktionieren wird ^^